Wellness-Hotels & Resorts Blog

Achtsamkeit im Alltag: Entspannung für Zwischendurch



Vielleicht ist es Ihnen auch schon einmal so ergangen, dass Sie sich im Stress des Alltags gefragt haben, wie Sie zwischen all den Aufgaben auch noch Zeit zur Entspannung einplanen sollen. In solchen Phasen sind Entspannungs-Methoden, die ganz einfach in den Alltag integriert werden können, genau das Richtige. Kleine Achtsamkeitsübungen im Stau, in der Schlange an der Kasse oder beim Telefonieren beanspruchen keine extra Zeit, bewirken aber, dass wir viel entspannter durch den Tag gehen. Denn wie auch diverse Sprüche auf Postkarten verdeutlichen: Es sind die kleinen Dinge, die oft die größte Wirkung haben.

Mit Achtsamkeit Stress reduzieren

Gedanken ziehen lassen und sich ganz auf das Hier und Jetzt konzentrieren

Gedanken ziehen lassen und sich ganz auf das Hier und Jetzt konzentrieren

Achtsamkeit bedeutet, den gegenwärtigen Augenblick ganz bewusst wahrzunehmen. Weil viele Dinge des täglichen Lebens wie automatisch ablaufen, ist die Achtsamkeit ein bewusstes Innehalten. Oft finden beispielsweise unsere Füße von ganz alleine den täglichen Weg von der Straßenbahnhaltestelle zum Büro und man kann sich hinterher gar nicht mehr genau daran erinnern, weil die Gedanken ganz woanders waren. Wer sich aber bewusst auf den Weg konzentriert und wahrnimmt, wie sich der Körper bewegt, wie die Luft riecht und den Vogel zwitschern hört, der kommt gar nicht dazu in Gedanken über den anstehenden stressigen Tag zu versinken und kommt viel entspannter im Büro an.

Solche kleinen Achtsamkeitsübungen lassen sich bei vielen Tätigkeiten des Alltags einbauen und helfen, gelassener durch den Tag zu gehen.

Achtsamkeit im Büro

Greifen Sie manchmal reflexartig direkt zum Hörer wenn das Telefon klingelt? Dann halten Sie beim nächsten Klingeln doch einmal bewusst inne. Machen Sie zwei, drei tiefe Atemzüge und heben dann bewusst ab. So verfallen Sie nicht in Hektik und sind bei dem Telefongespräch viel präsenter.

Wartezeiten nutzen

An der Kassenschlage im Supermarkt, im Wartesaal auf dem Amt oder an der Bushaltestelle: Ärgern Sie sich nicht, dass Sie warten müssen, sondern nutzen Sie die Zeit um achtsam zu sein. Gehen Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit in die Füße und spüren Sie, wie diese auf dem Boden stehen. Stehen Sie aufrecht, der Kopf wird wie bei einer Marionette leicht nach oben gezogen, die Füße stehen gleichzeitig fest auf dem Boden, die Knie sind nicht durchgedrückt. Richten Sie dann Ihre Aufmerksamkeit auf die Atmung. Verändern Sie die Atmung nicht, sondern nehmen diese nur wahr.

Achtsamkeit beim Autofahren

Nehmen Sie beim Autofahren die Spannungen im Körper wahr, zum Beispiel verkrampfte Hände am Lenkrad, hochgezogene Schultern, angespannter Magen etc. Erlauben Sie diesen Spannungen sich zu lösen. Macht Sie das Angespannt-Sein zu einem besseren Fahrer oder einer besseren Fahrerin? Wie fühlt es sich an, entspannt zu fahren? Entscheiden Sie sich, das Autoradio nicht einzuschalten und bei sich selbst zu sein. Experimentieren Sie damit, auf der Autobahn rechts zu fahren und fünf km/h unter der Höchstgeschwindigkeit zu bleiben. Wie fühlen Sie sich dabei?

Neben diesen kleinen Übungen kann Achtsamkeit auch mit umfassenderen Trainings, wie etwa dem BodyScan, geübt werden. Wer diese und weitere Achtsamkeitübungen lernen und mehr über die Jahrtausende alte Philosophie erfahren möchte, kann das zum Beispiel bei einem Achtsamkeitsseminar im Wellnesshotel. Alle aktuellen Seminare finden Sie hier.

Wibke

Über 

Als Wellness-Bloggerin zu den Schwerpunkten Beauty und Ernährung liegen Wibke gesunder Genuss und alles, was die Schönheit unterstützt, besonders am Herzen. Aber auch zu vielen anderen Themen hackt die Pressesprecherin der Wellness-Hotels & Resorts gerne in die Tasten. Und ganz wichtig: Der Fotoapparat, ohne den sie nur ungern das Haus verlässt.

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