Wellness-Hotels & Resorts Blog

Anfangen zu joggen – so klappt der Einstieg



Joggen für Anfänger

In den Sonnenuntergang joggen: Ein Traumszenario für viele Läufer.

Monat eins im neuen Jahr ist vorbei. Und, wie sieht es mit Ihren Vorhaben für 2011 aus? Falls Laufen eines davon ist, finden Sie hier praktikable Tipps für den Einstieg:

1. Laufen beginnt im Kopf

Wie jede Verhaltensänderung beginnt auch der Einstieg ins Laufen im Kopf. Man stelle sich vor, wie man zu einer geplanten Zeit in seine bereitgelegte Kleidung schlüpft, den Schlüssel einsteckt und sich locker auf den Weg zur Joggingstrecke begibt. Dann kommt der Moment, in dem man tief durchatmet, den Körper etwas nach vorne fallen lässt und den ersten Schritt macht. Jetzt geht es los. Atem und Körper finden nach und nach ihren Rhythmus und der Geist beginnt sich in die Monotonie der Abläufe hinein zu entspannen. Man läuft und fühlt sich gut. Richtig gut.

2. Laufen muss einen festen Platz im Leben haben

Ein häufiges Problem ist es, sich zu sagen „Ach, ich laufe einfach mal spontan, wenn ich Lust habe“. Solange das Laufen noch nicht fester Bestandteil des eigenen Lebens ist, wird einem das Lustprinzip hier keinen guten Dienst erweisen. Dem sollte man vorbeugen, indem man klare Rahmenbedingungen schafft: Feste Termine (z.B. mit Freunden, einem Lauftreff), feste Strecken und feste Zeiten (z.B. immer 45 Minuten Laufen, Gehen, Dehnen).

3. Laufen sollte regelmäßig und mit Pausen stattfinden

Gerade Anfänger neigen dazu, zu schnell zu viel zu wollen. Wichtig ist, dass man sich und seinen Körper nicht überfordert. 2 – 3 Mal die Woche laufen, dazwischen 1 – 2 Tage Pause machen, gilt gemeinhin als ideal. So kann sich der Körper wieder regenerieren und zugleich ans Laufen gewöhnt werden.

4. Laufen und Gehen wechseln sich zu Anfang ab

Je nach der eigenen Fitness beginnt man zunächst mit einem Wechsel von je eine Minute Laufen und eine Minute Gehen. Und das, bis die geplante Zeit um ist (30, 45 oder 60 Minuten). Wer sich sehr gut dabei fühlt, kann den Anteil von Laufen zu Gehen immer weiter erhöhen, bis er seine Zeit langsam und entspannt durchlaufen kann. Als Indikator dafür, ob man im richtigen (gesunden) Tempo läuft, ist die Atmung: Solange man gut Luft bekommt und sich beim Laufen noch unterhalten könnte, ist alles im grünen Bereich.

5. Laufen sollte Spaß machen

Wenn man die obigen Punkte beachtet, dann ist es fast nicht möglich, keinen Spaß am Laufen zu haben. Denn erstens wird durch das Laufen das Stresshormon Cortisol gesenkt: Das spürt man deutlich, wenn der Kopf frei wird und die Stimmung steigt. Zweitens ist es immer ein Grund zur Freude, wenn man seinen „inneren Schweinehund“ überwindet. Das offenbart: Ich kann meine Vorhaben auch gegen Widerstände angehen. Und das motiviert – nicht nur für den nächsten Lauf.

Übrigens gibt es die Sportart „Laufen“ oder „Joggen“ noch gar nicht so lange. Und anfangs begegnete man ihr vielerorts mit Skepsis. Aus heutiger Sicht ist es daher fast komisch zu lesen, wie noch Ende der 70er der Spiegel darüber schrieb – gefunden im Outdoorblog des Schweizer Tagesanzeigers.

(Bild: Braun Alexander / aboutpixel.de)

Tanja

Über 

Tanja ist auf der Suche nach allem, was das Leben genussreich und lebendig macht. Zu Essen und Wein sagt sie selten Nö – vorausgesetzt, es ist gut und lecker. Am liebsten kocht sie jedoch selbst. Dabei probiert sie immer wieder neue Richtungen aus, aktuelle Passion: Rohkost. Wenn Tanja nicht gerade beratend oder textend für ihre Kunden unterwegs ist, erfindet sie ihre eigenen Geschichten, die sie auch selbst illustriert – sind aber noch geheim ☺

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Keine Bewertung vorhanden)
Loading...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *