Ein Hoch auf tiefen Schlaf

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Erholsam schlafen im Hotel Heinz - Frau dehnt sich

Hotel Heinz

„Oh, schlecht geschlafen?“

Die Zeichen von schlechtem oder zu wenig Schlaf stehen mir oft direkt am nächsten Morgen ins Gesicht geschrieben – dafür sorgen Augenringe, ein müder Blick und auch ab und zu auch noch eine träge Haltung. Jeder kennt das – und manchmal bin ich an dieser Situation nicht ganz unschuldig. Denn wenn mir beim abendlichen Treffen mit Freunden der Abschied besonders schwer fällt, meine Lieblingsserie einfach zu spannend war oder ich ganz einfach nach einem Wochenende den Montagsblues habe, ist das zwar doof, aber kein grundlegendes Problem. Es gibt jedoch auch die anderen Fälle – und zwar die, wenn das Schlafverhalten dauerhaft gestört ist.

Paar wacht auf im Hotel Deimann

Hotel Deimann

Regenerationsphase: Erholsamer Schlaf

Rund ein Drittel unseres Lebens verbringen wir schlafend. Diese Zeit ist eine elementare Regenerationsphase für den Körper und den Geist. Auch wenn des Körper äußerlich ruht und wir nichts davon mitbekommen: innerlich arbeitet er auf Hochtouren. Am wichtigsten ist dabei der stabile physiologische Ablauf der Schlafzyklen und das Erreichen der Tiefschlafphasen sowie der Traum- oder REM-Phasen für eine erholsame Nacht, denn sie sind wichtige Faktoren für die Qualität unseres Schlafes.

Unser innerer Rhythmus

Der Dreh- und Angelpunkt dafür, wann wir uns müde fühlen, ist unsere innere biologische Uhr. Denn wenn unser Alltag mit dieser im Einklang mit dieser verläuft, hat das einen positiven Einfluss auf unser Wohlbefinden. „Entrainment“ ist das Wort dafür, wenn man den eigenen Lebensrhythmus erfolgreich auf die umgebenden Umweltfaktoren einstellt. Aber das Leben in der heutigen Welt, das sich durch digitale Erreichbarkeit und Flexibilität auszeichnet, sorgt dafür, dass unser Rhythmus oft durcheinander gerät – man denke beispielsweise nur an Schichtarbeit, Jet-Lags durch Zeitzonenverschiebungen und die zeitlichen Unregelmäßigkeiten im Leben.

Paar entspannt im Das Mühlbach | Thermal Spa & Romantik Hotel

Das Mühlbach | Thermal Spa & Romantik Hotel

Eule oder Lerche?

So individuell der Rhythmus jedes einzelnen Menschen ist, so individuell sind auch die Schlafgewohnheiten. Und dabei stellt sich zunächst die grundlegende Frage, ob man eher eine Eule oder eine Lerche ist. Denn während die Eulen unter uns sich erst gegen Abend richtig fit fühlen, sehnen sich die Lerchen oft dann schon wieder nach dem Bett. Morgens hüpfen diese dafür aber voller Elan aus den Federn und starten direkt durch. Daher kann man auch die Frage nach der besten Zeit zu Bett zu gehen in diesem Fall gar nicht generalisieren. Ähnlich ist es bei der Schlafdauer. Einige Menschen fühlen sich bereits nach wenigen Stunden Schlaf wach und ausgeruht, während andere acht bis neun Stunden Schlaf benötigen, um das gleiche Gefühl zu erlangen. Deutlich wird jetzt schon, dass erholsamer Schlaf von verschiedenen Faktoren abhängt – die Dauer oder Uhrzeit des Einschlafens haben als quantitative Faktoren aber nur bedingt etwas mit der Qualität des Schlafes zu tun.

Gute Nacht – oder doch eher nicht?

Die Qualität erholsamen Schlafs hängt wie bereits erwähnt maßgeblich von der Tiefe des Schlafs ab. Und damit wir dieses Maß an Ruhe im Schlaf finden, das dies bedingt, spielt auch unsere Schlafumgebung wie beispielsweise die Temperatur des Raums oder die Auswahl der Bettwäsche eine Rolle. So gibt es beispielsweise spezielle Kissen für die unterschiedliche Schlafpositionen und Bettdecken in vielfältigen Polsterungen und Größen. Und während manche Menschen bei Wind und Wetter bei geöffnetem Fenster schlafen, schätzen andere unterdessen eine beständige, durch die Heizung regulierte Temperatur.

Schlaf im Bett im Doppelzimmer im Hotel Deimann

Hotel Deimann

Die Rolle der Regelmäßigkeit

Einige Merkmale, die Einfluss auf die Qualität des Schlafs haben, haben wir bereits aufgeführt. Aber es gibt noch einen weiteren wichtigen Faktor, dem sich kein Mensch entziehen kann: Und das ist die Regelmäßigkeit des Schlafens. Für diese Regelmäßigkeit ist jeder Mensch selbst verantwortlich: Dazu ist es am besten, sich selbst eine bestimmte Uhrzeit als Schlafenszeit festzulegen – und diese am besten auch am Wochenende einzuhalten. Aber auch ein bestimmter Grad an Entspannung und Ruhe zum Zeitpunkt des Ins-Bett-gehens spielt eine entscheidende Rolle. Daran scheitert die nächtliche Ruhe jedoch oft, denn Entspannung am Abend fällt häufig nicht so leicht. Kleine abendliche Rituale können jedoch helfen, das Abschalten und Runterkommen vom Tag am Abend zu erleichtern.

Rituale für die Großen

Abendrituale für Kinder kennt man viele – man denke an all die Gute-Nacht-Geschichten. Aber auch Erwachsenen können Rituale vor der Schlafenszeit helfen – um runterzukommen und vom Tag abzuschalten. Das kann das zehnminütige Hören der entspannenden Lieblingsmusik sein, das warme Wohlfühl-Bad oder das gemütliche Durchblättern der Lieblingszeitschrift. Ziel solcher Rituale ist vor allem eins sein: Körper und Geist sollen für die Nacht zur Ruhe kommen, um die Grundlage für erholsamen Schlaf zu schaffen. Das eigene kleine Gute-Nacht-Ritual kann dabei der perfekte Helfer sein und vielleicht dann sogar der Grund werden, aus dem man sich schon am Morgen auf die Schlafenszeit freut.

Über die Autorin

Mareike Heck
Mareike Heck
Mareike ist gerne unterwegs, meist guter Laune und immer auf der Suche nach neuen Eindrücken. Daher hat das Thema Lifestyle für sie einen besonderen Wert, da es immer und überall noch viel zu entdecken und kennenzulernen gibt. Gerne genießt sie auch das Leben mit Freunden und Familie – schließlich kann man sich bei diesen immer so richtig wohlfühlen.

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