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Jetzt geht’s los: Ran an die guten Vorsätze



Innerer Schweinehund

Freut sich auf Ihre guten Vorsätze in 2013: der innere Schweinehund.

Nachdem nun auch die letzten Verwandten weg sind und mit ihnen unsere Vorräte an Wein und Essen, wird’s ernst. Die guten Vorsätze für 2013 wollen umgesetzt werden. Kein Problem – wäre da nicht „Er“. Er verhält sich unauffällig und leise, solange wir uns auf dem Sofa ausstrecken. Er zappt sich geduldig mit uns durchs Ferienprogramm und redet uns aufmunternd zu, wenn wir die olle Schokolade vom Weihnachtsteller essen („Mag ja eh keiner!“). Doch wehe, wir kommen auf die Idee, uns körperlich betätigen zu wollen. Dann wird das zahme Schoßhündchen im Nu ganz schön bissig und tut alles, um uns zurück in die Schonhaltung zu bewegen. Sie haben längst erkannt, um wen es sich handelt: unseren lieb-lästigen inneren Schweinehund nämlich – Retter der Faulheit, Feind aller guten Vorsätze. Seien Sie also gewappnet, wenn Sie sich an die Umsetzung Ihrer Pläne fürs neue Jahr begeben! Zum Beispiel mithilfe unserer Tipps: 

Wenige, dafür realistische Ziele setzen.
Je mehr man erreichen will, umso größer der Widerstand. Zugleich neigt man bei vielen, parallelen Aufgaben eher dazu, sich zu verzetteln. Auch hier ist weniger mehr: Hinter zwei drei größere Wünsche kann man deutlich mehr Energie spannen als hinter die berühmte „Gute-Vorsätze-Liste“ mit an die zwanzig Positionen. Wer diese ausgewählten Ziele noch auf Machbarkeit prüft, hat große Chancen sie auch zu verwirklichen.

Zwischenziele einbauen.
Ein größeres Ziel erreicht man meist nicht in einem großen, sondern eher in vielen kleinen Schritten. Schon wenn man seine Vorsätze auf Machbarkeit prüft, werden einem diese Zwischenetappen auf dem Weg zum Ziel bewusst. Diese sollte man sich notieren und bereits als ersten Erfolg auf dem Weg zur Umsetzung des entsprechenden Vorsatzes werten. Belohnung ist ungeheuer motivierend, von daher: Belohnen Sie sich für jedes Zwischenziel, das Sie erreichen!

Rückschritte akzeptieren.
Eine Regel lautet, dass Wege nie immer nur geradeaus verlaufen. Oft bewegt man sich eher auf verschlungenen Pfaden in Richtung Ziel. Während man eben noch drei Schritte auf einmal nehmen konnte, scheint man nun plötzlich den Rückwärtsgang eingelegt zu haben. Keine Sorge! Dieser vermeintliche Stillstand oder Rückschritt ist normal. Vielleicht sollten Sie etwas Druck rausnehmen, um wieder mehr Freude bei der Umsetzung ihrer Ziele zu empfinden. Rückschritte sind meist kurze Episoden während einer Wachstumsphase, in denen eine alte Gewohnheit noch einmal durchbricht, bevor man sie mehr und mehr zugunsten eines erwünschten Verhaltens ablegen kann.

Mal bewusst loslassen und achtsam sein.
Wenn gar nichts mehr geht und man es nicht mehr schafft, sich zu motivieren, sollte man ganz bewusst loslassen. Wer zum Beispiel das Ziel hat, an einem Marathon teilzunehmen, dafür seit Wochen in einem bestimmten Rhythmus trainiert hat und nun arge innere Widerstände spürt, kann sich mal ein paar Tage „frei“ geben vom Training und sogar das Gegenteil verfolgen: Entspannen, ausruhen, loslassen. Wichtig ist, dass man dies bewusst als kurze Auszeit deklariert und sich auch erlaubt, dieses Loslassen ohne schlechtes Gewissen zu genießen. Wer immer mal wieder bewusst innehält, achtsam ist, um den Moment wahrzunehmen, stoppt damit nicht nur sein übliches Gedankenkarussell, sondern bringt auch den inneren Schweinehund zum Schweigen. Und damit hat man seine Ziele schon so gut wie verwirklicht!

Tanja

Über 

Tanja ist auf der Suche nach allem, was das Leben genussreich und lebendig macht. Zu Essen und Wein sagt sie selten Nö – vorausgesetzt, es ist gut und lecker. Am liebsten kocht sie jedoch selbst. Dabei probiert sie immer wieder neue Richtungen aus, aktuelle Passion: Rohkost. Wenn Tanja nicht gerade beratend oder textend für ihre Kunden unterwegs ist, erfindet sie ihre eigenen Geschichten, die sie auch selbst illustriert – sind aber noch geheim ☺

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