Sport machen für (Wieder-) Einsteiger

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Wenn sich die Temperaturen nach und nach dem Gefrierpunkt nähern, heißt das noch lange nicht, dass auch die Fitness in den Winterschlaf fallen muss. Im Gegenteil: Bei kühlem Wetter fällt es oft leichter, draußen Sport zu machen als bei Hitze oder Schwüle im Sommer. Bei mir ist es so, dass ich meist im Hochsommer das Joggen einstelle, um im Herbst wieder damit anzufangen. Und weil sich das Ganze seit Jahren wiederholt, bin ich heute Expertin im Umgang mit dem inneren Schweinehund.

Diese Tricks haben ihn bisher zuverlässig zum Schweigen gebracht:

1. Sich auf den Wiedereinstieg einstimmen
Bevor es los geht, stellt man sich immer mal wieder vor, wie es sich anfühlen wird, demnächst wieder zu laufen, zu wandern, Rad zu fahren. Damit verknüpft man die ureigene Motivation, die Ziele, die dem Wunsch nach Sport zugrunde liegen. Zum Beispiel eine gute Kondition, etwas abnehmen, eine höhere Konzentrationsfähigkeit oder schlicht bessere Laune. Man visualisiert damit den Erfolg, den man sich vom Wiedereinstieg erhofft. Bei mir wirkt diese Methode Wunder, sodass ich nach diesen Visualisierungen meist schon mit den Hufen scharre und es kaum erwartenkann, endlich loszulaufen.

2. Sich realistische Ziele setzen
Gerade wenn man nach der Visualisierung so richtig Lust auf Sport hat, sollte man sich als Wiedereinsteiger den Weg in Etappen einteilen. Und das heißt, angepasste Strecken, angepasstes Tempo – und sich nicht überfordern. Sonst ist der Frust da und der hat im inneren Schweinehund einen starken Partner. Die Gefahr ist jetzt besonders hoch, dass dem hochmotivierten Einstieg ein genervter und enttäuschender Ausstieg folgt.

Joggerpaar

Sport machen in der Natur ist eine perfekte Methode, um den Kopf frei zu bekommen. Bild: Albrecht E. Arnold / pixelio.de

3. Die Lust an der Bewegung fördern
Der Spaß-Faktor ist der ärgste Feind von Schweinehund und Frust. Wenn Sie Spaß an der Sache haben, verbannen sie das Duo in die hinterste Ecke Ihres Bewusstseins! Und Spaß haben Sie nur, wenn Sie die für Sie passende Mischung aus Überwindung und Belohnung beachten. Das heißt: Weiterkommen, sich verbessern – ja. Aber nur solange noch Reserven da sind. Beim Wandern hilft mir diese Regel: Kann ich in einem bestimmten Tempo noch drei Stunden weiterlaufen, dann ist es richtig. Beim Joggen reduziere ich die Geschwindigkeit, wenn ich merke, dass ich unaufmerksam und müde werde. Sobald ich das beachte, ist der Spaß auch wieder da.

Mit diesen Tricks schaffe ich meinen Wiedereinstieg in den Sport. Bestimmt kennen Sie noch andere Dinge, die Ihren inneren Schweinehund überlisten!

Über die Autorin

Tanja
Tanja
Tanja ist auf der Suche nach allem, was das Leben genussreich und lebendig macht. Zu Essen und Wein sagt sie selten Nö – vorausgesetzt, es ist gut und lecker. Am liebsten kocht sie jedoch selbst. Dabei probiert sie immer wieder neue Richtungen aus, aktuelle Passion: Rohkost. Wenn Tanja nicht gerade beratend oder textend für ihre Kunden unterwegs ist, erfindet sie ihre eigenen Geschichten, die sie auch selbst illustriert – sind aber noch geheim ☺

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