Wellness-Hotels & Resorts Blog

Wellness-Trends 2013



Bei der Pressekonferenz auf der ITB werden die Wellness-Trends 2013 präsentiert

Bei der Pressekonferenz auf der ITB werden die Wellness-Trends 2013 präsentiert

Wie im vergangenen Jahr haben die Wellness-Hotels & Resorts auch 2013  die Gäste  zusammen mit beauty24 und der GfK zu den aktuellen Wellness-Trends befragt. Dabei hat sich ganz klar gezeigt: Die Wellness-Branche ist weiter im Aufwind. Mehr als die Hälfte der Wellnesshoteliers verzeichnet 2012 eine steigende Nachfrage nach Wellnessleistungen. Knapp 65 Prozent erwarten auch 2013 ein Wachstum. Dabei zeichnen sich drei starke Trends ab:

Wellness in der Rushhour des Lebens

Die größte Gästegruppe ist, neben den Paaren, die Altersgruppe der 30 bis 49-Jährigen. Diese nutzen Wellness als Ausgleich in der Rushhour des Lebens. Die Rushhour des Lebens beschreibt eine Phase des Lebens, in der man in allen Lebensbereichen eingespannt und gefordert ist: Partner finden, vielleicht eine Familie gründen, im Job etablieren und die Karriereleiter erklimmen. Wenn alles zusammen kommt ist der Wunsch nach einer Auszeit besonders groß. Und diese heißt in vielen Fällen Wellness. 93 Prozent der befragten 30- bis 49-Jährigen geben „die Erholung vom stressigen Alltag“ als Hauptmotiv für einen Wellnessurlaub an (bei allen Befragten liegt der Wert bei 87 Prozent). Wellness wird aber auch zur Vorbeugung eines Burnouts genutzt. Sind es in der Gesamtheit 53,5 Prozent, so sind es in dieser Altersgruppe mehr als 60 Prozent, die dies als Grund für einen Wellnessurlaub angeben.

Familienwellness

Familienwellness im Spa & Wellness Resort Romantischer Winkel

Familienwellness im Spa & Wellness Resort Romantischer Winkel

Ein anderer Trend ist der Wellnessurlaub mit der ganzen Familie. 2012 haben noch einmal 12,41 Prozent der Hoteliers eine steigende Nachfrage festgestellt. Deshalb planen immer mehr Hoteliers Appartements oder Ferienwohnungen speziell für Familien und bieten Kinderbetreuung an. Ein Konfliktthema für Familien-Wellness ist die Nutzung des Poolbereichs. Paare, die ein romantisches Wochenende verbringen wollen, schätzen den Badespaß von Kindern eher weniger. Darauf reagieren die Hoteliers und kommen dem Wunsch vieler Familien entgegen, in dem sie klar regeln, zu welchen Zeiten die Kinder im Pool spielen dürfen.

Potenzial Up-Selling

Up-Selling bedeutet, dass zusätzliche Produkte oder Dienstleistungen, wie beispielsweise eine Massage direkt im Hotel verkauft werden. Gerade an Wochenenden sind aber oft alle Termine im Spa ausgebucht. Wellnesserfahrene Gäste wissen das und buchen daher zu 80,29 Prozent Anwendungen vorab. Trotzdem wünschen sich aber fünf von sechs Wellnessgästen, dass Massagen, Peelings und Co. auch kurzfristig vor Ort im Hotel gebucht werden können. Das stellt den Hotelier vor große Herausforderungen, denn Raum- und Personalkapazitäten im Spa müssen genau geplant sein. „Um diesen Spagat zwischen Gästewunsch und Hotelwirklichkeit zu schaffen ist Kreativität gefordert“, betont Michael Altewischer, Geschäftsführer der Wellness-Hotels & Resorts. „So bieten beispielsweise Wellnesshotels die Möglichkeit, vorab eine sogenannte „Zeit für mich“ zu buchen. Der Gast hat dann einen bestimmten Zeitraum für sich reserviert und kann zusammen mit der SPA-Beratung kurzfristig entscheiden, welche Anwendung er genießen möchte.“ Die Gäste sollten zudem verstehen, dass eine riesige Auswahl an Anwendungen in höchster Qualität kaum machbar sei und eine kleine, feine Auswahl wirksamer Anwendungen oft zielführender ist.

Wibke

Über 

Als Wellness-Bloggerin zu den Schwerpunkten Beauty und Ernährung liegen Wibke gesunder Genuss und alles, was die Schönheit unterstützt, besonders am Herzen. Aber auch zu vielen anderen Themen hackt die Pressesprecherin der Wellness-Hotels & Resorts gerne in die Tasten. Und ganz wichtig: Der Fotoapparat, ohne den sie nur ungern das Haus verlässt.

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One Comment

  1. Winfo sagt:

    Interessanter Artikel. Das Thema Familien-Wellness ist ja wirklich immer mehr in aller Munde. Ist sicherlich auch ein Spannungsfeld zwischen Einkommen und Ausgaben – zumal ein Wellnessurlaub im Vergleich zu einem „normalen“ Familienurlaub sich meist etwas mehr in der Geldbörse niederschlägt… B

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