Aktives Zuhören üben

Achtsamkeit

Zeit zum Reden und Zuhören im Hotel Neptun

Wie höre ich richtig zu?

Die meisten von uns lieben Gesellschaft. Aber wie oft kommt es vor, dass wir unseren Freunden nur mit halbem Ohr lauschen, beim Telefonieren nebenbei im Internet surfen oder statt zuzuhören unsere Gedanken um den Wocheneinkauf zu kreisen beginnen? Viel zu häufig. Das Resümee: Zuhören fällt heute schwer. Der Grund dafür ist biologischer Art: Wir sind gewohnt, unser Gehirn im Alltag permanent auf Hochtouren laufen zu lassen.

Beim Zuhören benötigen wir lediglich ein Viertel unserer Gehirnleistung. Eigentlich sollte das entspannend sein, aber wir versuchen permanent, auch die restlichen 75 Prozent Gehirnleistung mit Aufgaben zu versorgen. Jemandem zuzuhören ist so zur Nebensache geworden. Wir hthten vor allem auf die gesprochenen Worte und verpassen dabei so dann viel wie die Mimik des Sprechers oder die Gefühle, die in den Worten mitschwingen.

Achtsamkeit

Freund | Romantik Hotel & Spa Resort: Auszeit zum Zuhören

Wir leben im Zeitalter der Kommunikation – und sind doch so schlecht darin.

Dabei ist es so schön, wenn uns jemand aufmerksam zuhört und Interesse an unseren Erzählungen zeigt. Auch wenn heute Zuhören aufgrund der uns umgebenden Reize schwer fällt,  es lohnt sich. Schließlich haben wir rund 85 Prozent unseres Wissens durch Zuhören gelernt. Kein schlechter Schnitt! Während wir als Kind gar nicht genug von den vorgelesenen Gute-Nacht-Geschichten unserer Eltern bekommen konnten, sehnen wir uns heute diese scheinbar selbstverständliche Fähigkeit herbei und wissen oft gar nicht mehr, wie konzentriertes Zuhören gelingt…

Aktives Zuhören üben: Tipps und Tricks

  1. Es gilt ablenkende, äußere Reize zu vermeiden und Augenkontakt zu halten. Das Smartphone bleibt in der Tasche, der Fernseher bleibt ausgeschaltet: Jetzt ist achtsames Hinhören angesagt!
  2. Wenn wir passende Fragen zu den Erzählungen unseres Gegenübers stellen, verdeutlichen wir ihm so unsere Aufmerksamkeit mit mehr  als den typischen zustimmenden Worten oder Nicken.
  3. Haben wir eine Rückfrage an unseren Gegenüber, macht es Sinn, kurz die Kernaussage vorab zusammenzufassen. Er wird sich geschmeichelt fühlen und gerne mehr erzählen.
  4. Und wenn wir tatsächlich kein Interesse an den Erzählungen des anderen haben, können wir uns das Erzählte immer noch wie einen spannenden Kinofilm ausmalen. Dann fällt Zuhören (vielleicht) leichter – schließlich möchten wir wissen, wie es am Ende ausgeht.

Über die Autorin

Achtsamkeit
Mareike
Mareike ist gerne unterwegs, meist guter Laune und immer auf der Suche nach neuen Eindrücken. Daher hat das Thema Lifestyle für sie einen besonderen Wert, da es immer und überall noch viel zu entdecken und kennenzulernen gibt. Gerne genießt sie auch das Leben mit Freunden und Familie – schließlich kann man sich bei diesen immer so richtig wohlfühlen.
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