Die besten Techniken zur Entspannung – von Ayurveda über Meditation bis Yoga

Job, Freunde und Familie – viele Menschen fühlen sich gestresst und wünschen sich vor allem eines: zur Ruhe kommen und entspannen! Glücklicherweise gibt es Techniken, die uns wieder ins Lot bringen und den Stress in seine Grenzen weisen – auch wenn der Kalender mit lauter Terminen überquillt. Wer weiß, wie er entspannen kann, hat eindeutige Vorteile: Er kann mit voller Kraft durch das Leben segeln und zugleich immer wieder Phasen des Loslassens einschieben – im Gleichgewicht zwischen Aktivität und Muße.

Oft spürt man den jeweiligen Grad des Gestresst-seins an der verspannten Muskulatur. Schulter und Nacken fühlen sich an wie gepanzert, jeder weitere Klick mit der Maus ist mit Schmerzen verbunden.  Wer jetzt ganz schnell Hilfe sucht, ist mit einer ayurvedischen Massage gut bedient: Bei der Abhyanga, einer der zentralen Massagearten dieser alten indischen Heilkunst, wird warmes Pflanzenöl mit einer bestimmten Technik in den Körper einmassiert. Das lockert die Muskeln, löst nachhaltig Verspannungen und hebt die Laune.

Yoga Meditation Ayurveda

Balance finden mit Entspannungstechniken. Bild: Rainer Sturm / aboutpixel.de

Wer lieber selbst eine Technik anwenden möchte, kann eine der vielen Meditationsarten erlernen, die sich ebenfalls positiv auf die Stimmung auswirken. Mit bewusster Achtsamkeit auf den Atem, den Körper oder die Natur bringt man sich in einen Zustand höchster Konzentration. Dabei ist der Begriff durchaus wörtlich zu nehmen, denn Konzentration meint die bewusste Reduktion auf eine Sache, in der wir all unserer Energie und Aufmerksamkeit bündeln. Diese Bündelung lässt uns tiefe Entspannung erleben. Im Grunde das Gegenteil dessen, was uns tagtäglich im Alltag widerfährt, wo wir oft zu Multitasking gezwungen sind und mit ständiger Ablenkung zu kämpfen haben.

Als Kombination aus Bewegung und Meditation vereint Yoga das Beste aus beiden Welten: Körper und Psyche kommen hier gleichermaßen auf ihre Kosten. Man trainiert Fitness und Konzentration. Durch den Wechsel von Spannung und Entspannung gelangt man in einen Zustand der Balance und Ausgeglichenheit.

Alle Stressbewältigung bleibt jedoch an der Oberfläche, wenn die Ursachen außen vor bleiben. Denn eigentlich ist nicht der Stress das Problem, sondern die Umstände, die ihn auslösen. Dazu sollte man sich angewöhnen, abends den Tag Revue passieren zu lassen: Wo habe ich Stress empfunden und warum? Inwiefern habe ich selbst dazu beigetragen, dass die Situation stressig wurde? Was kann ich ändern – was muss ich akzeptieren? Wenn man zum Beispiel erkennt, dass vor allem häufige Unterbrechungen durch Kollegen Stress auslösen, könnte man mit diesen eine gemeinsame Regelung aushandeln. Zum Beispiel: Bei geschlossener Bürotür möchte ich nicht gestört werden, bei offener bin ich für alle zu sprechen. Vielleicht finden Ihre Kollegen dann für sich selbst Gefallen an der Idee und Sie leisten damit einen positiven Beitrag für das Arbeitsklima insgesamt.

Wer die für sich passende Entspannungstechnik kennt und die individuellen Ursachen für den eigenen Stress sorgsam beachtet, hat die besten Voraussetzungen dafür, um auch bei vollem Terminkalender nicht ganz aus der Ruhe zu kommen – und sich immer wieder die nötige Portion Entspannung zu verschaffen.

Über die Autorin

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Tanja
Tanja ist auf der Suche nach allem, was das Leben genussreich und lebendig macht. Zu Essen und Wein sagt sie selten Nö – vorausgesetzt, es ist gut und lecker. Am liebsten kocht sie jedoch selbst. Dabei probiert sie immer wieder neue Richtungen aus, aktuelle Passion: Rohkost. Wenn Tanja nicht gerade beratend oder textend für ihre Kunden unterwegs ist, erfindet sie ihre eigenen Geschichten, die sie auch selbst illustriert – sind aber noch geheim ☺
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