Eintauchen ins Leben – mit Achtsamkeit und Meditation

Meditation Achtsamkeit

Wahrnehmen, spüren, fühlen. Achtsamkeit öffnet die Sinne – und das Herz.

Ich sitze auf meinem grünen Yoga-Kissen, die Beine überkreuz, den Rücken gerade und blicke in den nebelverhangenen Frühlingsanfang vor meinem Fenster. Mein Atem wird ruhiger, die Gedanken umso lauter: Mein Gott, das ist Schnee da draußen!! Der Kinofilm gestern war richtig gut. Ich muss daran denken, gleich noch diese Mail rauszuschicken. Was essen wir denn heute Abend? Links, rechts, vor und zurück – das Gedankenkarussell wird seinem Namen optimal gerecht. Mütterlich beschwichtigend rede ich auf meine Gedanken ein, als seien sie eine Horde Fünfjähriger auf der Rückbank einer Familienkutsche mit Ziel Süditalien. Und es wirkt: Die Gedanken werden leiser, langsamer. Die Welt da draußen zieht sich zurück und öffnet die Tür zu unserem Innersten. Alles ist hier, alles ist jetzt: Willkommen in deinem Leben!

Einfach loslassen? Das ist gar nicht so leicht
Meditieren bedeutet, die Gedanken einfach nur geschehen zu lassen, ohne sie zu bewerten. Und genau das ist, gerade zu Anfang, gar nicht leicht, wie Wibke kürzlich geschrieben hat. Denn die Gedanken haben die lästige Angewohnheit, immer dann lauter und drängender hervorzutreten, wenn man selbst ganz ruhig ist – oder es werden will. Eine Taktik, die uns hier weiterhilft, ist folgende: Stellen Sie sich vor, Ihre Gedanken seien Wolken, die über den Horizont ziehen. Betrachten Sie die Wolken ruhig, ihr Kommen und ihr Gehen. Auf diese Weise schafft man die nötige Distanz zu den Themen, umgeht die sonst automatische Bewertung. Ebenfalls hilfreich ist es, die eigene Erwartungshaltung beim Meditieren zu hinterfragen. Als ergebnisorientierte, tendenziell ungeduldige Menschen neigen wir dazu, auch beim Meditieren möglichst schnell Erfolg haben zu wollen. Allerdings ist diese Art sportlicher Ehrgeiz hier kontraproduktiv. Bei der Meditation kann man selbst nur die entsprechenden Rahmenbedingungen setzen und sich selbst dazu verabreden. Die eigentliche Meditation, das „konzentrierte Loslassen“, geschieht dann – oder auch nicht.

Meditation Achtsamkeit

Meditieren kann man überall: Zuhause oder im Freien, wie hier am Pool des Freund – Das Hotel und Spa-Resort

Meditieren trainieren. Das funktioniert wirklich!
Glücklicherweise hilft uns auch hier die Regelmäßigkeit weiter: Je öfter wir zum Beispiel eine Achtsamkeitsmeditation machen, desto sicherer und zügiger können wir uns selbst in einen meditativen Zustand versetzen. Und das Faszinierende dabei: Diese entspannte, achtsame Haltung begleitet uns zunehmend auch im Alltag. Wer regelmäßig meditiert, verbessert spürbar seine Stressresistenz und Lebensqualität. Den Einstieg schafft man am leichtesten unter Anleitung eines Achtsamkeitstrainers, zum Beispiel in unseren Wellness-Hotels & Resorts. Die Belohnung wird dann nicht lange auf sich warten lassen: Meist spürt man schon nach den ersten Malen eine größere Gelassenheit – und das in immer mehr Situationen.

Lesen Sie hier bald mehr dazu, was genau die Meditation mit Körper und Geist macht und warum sie so gesund ist!

 

Über die Autorin

Meditation Achtsamkeit
Tanja
Tanja ist auf der Suche nach allem, was das Leben genussreich und lebendig macht. Zu Essen und Wein sagt sie selten Nö – vorausgesetzt, es ist gut und lecker. Am liebsten kocht sie jedoch selbst. Dabei probiert sie immer wieder neue Richtungen aus, aktuelle Passion: Rohkost. Wenn Tanja nicht gerade beratend oder textend für ihre Kunden unterwegs ist, erfindet sie ihre eigenen Geschichten, die sie auch selbst illustriert – sind aber noch geheim ☺
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (3 Bewertungen, Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading...
1 Antwort
  1. Max Arnold
    Max Arnold sagte:

    Und WIE das funktioniert….! Hätte es kaum für möglich gehalten, doch Meditation hat mir wirklich geholfen mich viel besser selbst zu regulieren und einen Ausgleich zu extrem stressigen Zeiten zu erreichen! Empfehle hier klassische ZEN-Meditation für Einsteiger. So ein „meditatives Gehen“ kann Wunder bewirken! 😉 Toller Beitrag! Danke

    Antworten

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.