Hautpflege im Winter – jetzt ist sie besonders wichtig

Winter Hautpflege

Richtige Hautpflege im Winter (Quelle: fotolia)

Die Haut bedarf im Winter der besonderen Pflege. Eine Erkenntnis, die ich zu spüren bekomme, wenn ich mich trotz frostiger Temperaturen aufs Fahrrad statt ins Auto setze. Die Kältewelle der vergangenen Tage hat sogar das milde Rheinland in ein sibirisches Klima getaucht. Ostwind inklusive. Während ich hart am Wind den Fluss entlang radele, schneidet er mir wie Glassplitter ins Gesicht. Die Augen tränen, die Nase läuft und überhaupt hat alles mehr von einem Kampf gegen die Elemente als von einer schnöden Fahrt zum Supermarkt. Aber irgendwie mag ich dieses eindeutige Wetter, da weiß man wenigstens, wo man dran ist. Und gibt es etwas herrlicheres, als sich nach überlebter Radtour mit einem Tee in die warme Wohnung zu kuscheln und die erneute Überwindung des inneren Schweinehundes mit einem leckeren Schokoriegel zu feiern? Wenn da nicht diese Hautgeschichte wäre. Denn das, was dieses Wetter mit ihr anstellt, ist so gar nicht witzig. Doch glücklicherweise kann man hier was tun.

Die Haut braucht im Winter vor allem eines: Feuchtigkeit. Denn je tiefer das Thermometer fällt, umso weniger feucht ist auch die Außenluft. Ganz zu schweigen von den Zuständen in den Gebäuden. Hier ringt die auf Hochtouren laufende Heizung der Luft jedes noch so kleine Prozent ab. Ein klarer Fall für Omas Luftbefeuchter, der jetzt sinnigerweise die Heizkörper zieren sollte. Aber es gibt noch mehr zu tun: Nämlich den inneren Wassertank regelmäßig befüllen, also viel trinken. Wasser natürlich, und Tee. Und auch mal einen Kaffee. Denn ob man es glaubt oder nicht, auch von innen können wir den Zustand unserer Haut beeinflussen.

Doch natürlich ist Hautpflege vor allem eine äußerliche Angelegenheit. Und die verlangt im Winter neben der sorgfältigen Tagespflege mit Cremes auch regelmäßige Peelings. Denn wie alles andere auch fährt die Haut bei Kälte den Stoffwechsel runter, sodass sie übliche Tätigkeiten wie die der Talgproduktion zum eigenen Schutz nicht mehr wie gewohnt ausführt. Durch den vermehrten Einsatz reichhaltiger Cremes übernehmen wir diesen Job selbst, sorgen aber leider auch dafür, dass die Haut ein wenig zu viel Fett abbekommt. Das typische Wintergefühl einer an Sauerstoffmangel leidenden Haut ist die Folge. Und das lässt sich mit Peelings gut beheben. Überhaupt sind die klassischen Wellnessanwendungen im Winter auch für die Haut eine sinnvolle Unterstützung. Sauna, Massagen und spezielle Pflegemethoden können einiges dazu beitragen, damit das raue Klima nicht all zu viele Spuren auf der Haut hinterlässt.

Von daher genießen Sie weiterhin wie ich die Spaziergänge und Fahrradfahrten gegen den Ostwind, Sie wissen ja jetzt, wie Sie Ihre Haut im Winter entsprechend schützen.

Über die Autorin

Winter Hautpflege
Tanja
Tanja ist auf der Suche nach allem, was das Leben genussreich und lebendig macht. Zu Essen und Wein sagt sie selten Nö – vorausgesetzt, es ist gut und lecker. Am liebsten kocht sie jedoch selbst. Dabei probiert sie immer wieder neue Richtungen aus, aktuelle Passion: Rohkost. Wenn Tanja nicht gerade beratend oder textend für ihre Kunden unterwegs ist, erfindet sie ihre eigenen Geschichten, die sie auch selbst illustriert – sind aber noch geheim ☺
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