Yoga in den Alpen

Viele von uns nutzen den Jahreswechsel, um gute Vorsätze in die Tat umzusetzen. Oft drehen sie sich um Themen wie Abnehmen, mehr Sport zu treiben oder sich gesünder zu ernähren. Kein Wunder, denn gerade nach den Weihnachtstagen, an denen ausgiebig geschlemmt und gefaulenzt wurde, haben wir jetzt den Wunsch, etwas für unsere Gesundheit zu tun.

Vorsätze verwirklichen: Der Weg ist das Ziel

Vorsätze zu fassen ist das eine, sie umzusetzen aber eine ganz andere Sache. Denn die eigentliche Herausforderung beginnt, wenn der gute Vorsatz gesetzt ist. Dann müssen wir nämlich mit dem neuen Verhalten beginnen und versuchen den allseits bekannten Schweinehund zu besiegen.

Freund oder Feind? Der innere Schweinehund

Hier ein paar Tipps zum Beispiel für das Thema Sport, wie es gelingen kann, die neuen Vorsätze im Alltag zu integrieren:

1. Sport beginnt im Kopf

Wie jede Verhaltensänderung beginnt auch hier der Einstieg im Kopf: Stell dir vor, wie du zu einer geplanten Zeit in seine bereitgelegte Kleidung schlüpfst, den Schlüssel einsteckt und dich locker auf den Weg zur Joggingstrecke oder zum Fitnessstudio begibst. Dann kommt der Moment, in dem du los legst mit der Bewegung. Atem und Körper finden nach und nach ihren Rhythmus und der Geist beginnt sich in die Bewegung hinein zu entspannen. Du fühlst dich gut. Richtig gut.

Durch Laufen bekommen wir den Kopf frei

2. Was ist deine Bewegung?

Gehst du am liebsten Laufen, macht dir Fitness in der Gruppe am meisten Spaß, willst du deinen Körper und Geist mit Yoga ansprechen oder findest du es toll, dich beim Sport mit Kampfelementen richtig auszupowern? Am besten probierst du alles einfach mal aus. Du wirst sehen, für welche Sportart dein Herz am meisten schlägt. Denn wenn du dich schon regelmäßig bewegt, dann sollte es vor allem eines – Spaß machen!

3. Sport muss einen festen Platz im Leben haben

Ein häufiges Problem bei den guten Vorsätzen ist es, sich zu sagen „Ach, ich mache einfach mal spontan Sport, wenn ich Lust habe“. Solange der Sport noch nicht fester Bestandteil des eigenen Lebens ist, wird einem das Lustprinzip hier keinen guten Dienst erweisen. Hier kannst du vorbeugen, indem du dir klare Rahmenbedingungen schaffst: Trage deine Sport-Termine in deinen Kalender ein. Noch besser: Verabrede dich mit Freunden, melde dich zu einem festen Fitness-Kurs oder einem Lauftreff an oder suche einen Trainings-Buddy. Auf Social Media gibt es auch – besonders im Januar – jede Menge Challenges, die dir helfen sollen, mit einer neuen Sportart zu beginnen. Eine Fitness-App ist außerdem auch eine gute Möglichkeit, um deine Ziele zu setzen und Erfolge festzuhalten.

Sport-Termine im Kalender sind verbindlich

4. Sport sollte regelmäßig und mit Pausen stattfinden

Gerade Anfänger neigen dazu, zu schnell zu viel zu wollen. Wichtig ist, dass man sich und seinen Körper nicht überfordert. 2 – 3 Mal die Woche Sport, dazwischen 1 – 2 Tage Pause machen, gilt gemeinhin als ideal. So kann sich der Körper wieder regenerieren und zugleich an die erhöhte Aktivität und Belastung gewöhnt werden.

So und jetzt genug mit der ganzen Theorie:

Wir wünschen dir viel Erfolg beim Umsetzen deiner Pläne!