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Sonne, wir vermissen dich! – Was uns im Winter müde, aber vor allem wieder wach macht

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Im Winter fröhlich sein

Der Schnee erfüllt die Straßen mit Friedlichkeit, die klare Eisfläche über Seen und Flüssen löst eine wunderbare Ruhe aus und wir – wachen auf und finden uns in einem Winter voller Regen und Dunkelheit wieder. Ein weißer Winter ist zwar eine wunderbare Vorstellung, doch so richtig häufig ist er in vielen Regionen leider nicht. Vielen fällt es in dieser Zeit besonders schwer, sich zu motivieren und die gute Laune aufrecht zu erhalten. Doch mit ein paar einfach anwendbaren Tipps laufen wir auch im Winter strahlend durch die grauen Straßen.

 

Warum sind wir im Winter müde?

Uns fehlt die Sonne – und zwar nicht nur, weil das warme Gefühl auf den Wangen so schön ist oder sie uns einen frischen Teint verleiht. Sonnenstrahlen stimulieren die Produktion von verschiedenen Hormonen, die eine stimmungsaufhellende Wirkung haben. Unsere Glückshormone. Im Winter hingegen ist die Ausschüttung von Melatonin umso höher. Das sogenannte Schlafhormon wird im Dunkeln produziert und löst an besonders dunklen Wintertagen daher Müdigkeit aus.

 

Wie wir auch im Winter zufrieden sind

  • Wer viel Zeit an der frischen Luft verbringt oder sich regelmäßig auf einen Spaziergang begibt, kann die eigene Laune schnell verbessern. Die Sonne löst in unserem Körper die Vitamin D3 Produktion an und je mehr Vitamin D3 – desto besser fühlen wir uns. Und wie wir wissen, gelangen auch durch die dicken Wolkendecken der dunklen Monate Sonnenstrahlen.
  • Als Selbstbehandlung für zu Hause oder tatsächlich vom Arzt verschrieben – so genannte Tageslichtlampen simulieren Sonnenstrahlen. Durch das spezielle Licht wird die Vitamin D3 Produktion im Körper angeregt. Morgens stehen wir meist eine längere Zeit im Bad und machen uns fertig. Rasieren, Schminken, Zähneputzen – währenddessen lassen wir uns einfach von der Tageslichtlampe anstrahlen und schon fühlen wir uns besser. So einfach wie es klingt, ist es auch.
  • Auch wenn es manchmal schwer fällt, ist der Weg zum Sport direkt nach der Arbeit hilfreich. Egal ob temporäre Trägheit oder echte Winterdepression – Bewegung und körperliches Auspowern helfen uns über die kalte Jahreszeit hinwegzukommen.
  • Was lenkt einen bei trüben Gedanken besser ab als die Liebsten. Im Winter heißt es daher soziale Kontakte pflegen. Zusammen spielen, ausgehen oder gemeinsames kochen – wer zusammen lacht und sich zur Begrüßung eine Umarmung schenkt, fühlt sich danach definitiv glücklicher.
  • Magnesium ist gut für unser Nervenkostüm und kann daher im Winter wahre Wunder bewirken. Milchprodukte sind ebenso reichhaltig an Magnesium wie Vollkornprodukte oder Bananen.
  • Wer gern in die Sauna geht, fühlt sich direkt wohler. Denn das warme Licht und die angenehme Wärme lassen uns entspannen. Wir können unseren Gedanken freien Lauf lassen. Bei regelmäßigen Saunagängen wird zudem der Stoffwechsel angekurbelt und die Kälte kann uns nicht mehr so viel anhaben.

 

Besserung in Sicht

Wir können aufatmen. Den Tiefpunkt an Sonnenstunden pro Tag haben wir schon im Dezember überschritten. Seitdem genießen wir täglich ein paar Minuten mehr Licht, die uns gute Laune bereiten. Im März knacken wir sogar fast die 12 Stunden Marke. Gutes Essen, viel Sport und frische Luft – der Winter und wie wir ihn genießen können.

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