Vorsätze für das neue Jahr – Ein persönliches Fazit!

Selbstmanagement Neujahr

Dieter Schütz / pixelio.de

In den letzten Tagen des Jahres ist es Zeit, ein Resumé für die vergangenen Monate zu ziehen. Die Fernsehsender liefern sich einen Jahresrückblick-Marathon, Unternehmen ziehen geschäftliche Bilanz und auch ich habe mich hingesetzt und versucht, das letzte Jahr mal ganz objektiv Revue passieren zu lassen. Grundlage für meine persönliche Analyse war mein „To-Do-Zettel“ aus dem letzten Jahr. Viele schöne, fein nach Priorität sortierte Vorsätze, die 2010 sukzessive umgesetzt werden sollten. Bilanz meines Jahresabschluss: Durchgefallen, Setzen, 6.

Aber zum Anfang: Silvester 2009. Im Kreise lieber Freunde bringen wir zu Papier, welche Dinge man im neuen Jahr gerne ändern oder in Angriff nehmen möchte. Klassiker wie das Rauchen aufgeben, mehr Sport treiben und mehr Zeit für sich selbst einräumen dürfen natürlich auf keiner Liste fehlen. Je mehr ich darüber nachdachte, desto mehr Dinge fielen mir ein, die ich doch 2010 mal ändern könnte. Sei es öfter aufzuräumen, meine Mutter öfter zu besuchen, Dinge etwas lockerer zu nehmen und nicht mehr so viel Geld für Schuhe auszugeben. An Punkt 12 angelangt fand meine Liste dann auch ein Ende und wurde fein säuberlich an die Magnettafel gehangen. Ich sollte mich ja immer an meine Vorsätze erinnern und sie beherzigen. In den ersten Januarwochen wurde jene Liste noch voller Stolz wahrgenommen, super, dachte ich mir, morgen miste ich aus und hake schon einmal Punkt 12 der Liste abgehakt. Heute, ein Jahr später, hängen meine Vorsätze noch immer an der Pinnwand, ohne Häkchen und mittlerweile hinter Quittungen und Postkarten versteckt.

Ich habe natürlich keinen Vorsatz in die Tat umgesetzt.

So werden meine 2010-Vorsätze einfach ins neue Jahr mitgenommen, vielleicht klappt es ja 2011. Und so habe ich doch einen Vorsatz erfüllt: Papier sparen, Punkt 11, abgehakt!

(Bild: Dieter Schütz / pixelio.de)

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