Yoga: die positiven Effekte

Yoga

Sonnengruß zur Selbstfindung

Es ist die Geschichte einer Frau, die sich auf die Suche nach dem Sinn in ihrem Leben macht. Mit dem Bestseller „Eat Pray Love“, dessen Verfilmung diese Woche in den deutschen Kinos anläuft, hat die amerikanische Autorin Elizabeth Gilbert ihren eigenen Weg zum Yoga verarbeitet. Eine Freundin hatte sie vor gut fünfzehn Jahren dazu überredet, es mal mit einem Kurs zu versuchen, da sie unter ständigen Rückenschmerzen litt. Voller Skepsis und Sarkasmus gegenüber den vermeintlich esoterischen Anklängen von „Om“ und „Asana“ erlebte Gilbert damals das Unerwartete: Die Übungen kurierten nämlich nicht nur ihren kranken Rücken, sondern auch ihr gepanzertes Herz.

Ungeachtet allen Hollywood-Kitsches ist das genau der Kern von Yoga:  die ganzheitliche Verbindung von Körper, Atem und Geist in den stetigen Übungen, die über die Jahrtausende erhalten und weiter entwickelt wurden. „Asana“ (Körperübungen), „Pranayama“ (Atemtechniken) und Meditation verbinden sich im Yoga zu einem spirituellen, aber nicht religiösen Ganzen. Sie verfolgen das Ziel, sowohl Körper als auch Geist gesund zu erhalten und die eigene Umwelt bewusst zu erleben. Mit diesen allgemein gültigen Übungen wird der individuelle Mensch in all seinen Facetten gestärkt, um seinen Lebensweg aktiv zu beeinflussen.

Zudem bietet Yoga auch eine ganze Reihe medizinisch wirksamer Aspekte, die es so wertvoll machen. Die sanft korrigierenden Bewegungen können Haltungsschäden sowohl vorbeugen als auch beheben. So hat es auch die US-Autorin Elizabeth Gilbert mit ihren Rückenproblemen erlebt. Yoga wirkt erwiesenermaßen positiv auf das vegetative Nervensystem: Schlafprobleme, Ängste, Depressionen, aber auch Atemstörungen wie Asthma, Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und chronische Kopfschmerzen können mit Yoga deutlich gebessert werden. Hinzu kommen als Begleiterscheinungen eine steigende Grundfitness sowie erhöhte Stressresistenz durch die meditativen Effekte des Yoga. Die Übungen wirken mit der Zeit so schnell und effektiv, dass sie gezielt in bestimmten Problemsituationen angewendet werden können; zum Beispiel vor beruflichen Herausforderungen. Bei all dem ist es kein Wunder, dass heute mehr als 5 Millionen Menschen in Deutschland regelmäßig Yoga machen.

Die Verfilmung von „Eat Pray Love“ kommt heute in die Kinos. Das schauen wir uns natürlich an. Wenn Sie mögen, lesen Sie danach hier eine Rezension des Films.

Bis dahin gibt es einige interessante Yoga-Links:

http://www.yogaservice.de/
http://www.yoga.de/
http://www.yogawiki.de/index/Hauptseite
Yoga-App fürs iPhone

(Foto: Hubertus Alpin Lodge & Spa)

Über die Autorin

Yoga
Tanja
Tanja ist auf der Suche nach allem, was das Leben genussreich und lebendig macht. Zu Essen und Wein sagt sie selten Nö – vorausgesetzt, es ist gut und lecker. Am liebsten kocht sie jedoch selbst. Dabei probiert sie immer wieder neue Richtungen aus, aktuelle Passion: Rohkost. Wenn Tanja nicht gerade beratend oder textend für ihre Kunden unterwegs ist, erfindet sie ihre eigenen Geschichten, die sie auch selbst illustriert – sind aber noch geheim ☺
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