Miriam frühlingserwachen

Frühlingserwachen

24. März 2020

Miriam frühlingserwachen

Frühlingserwachen – Zeit für die Natur

Der Frühling gilt als die beliebteste Jahreszeit bei uns. Alles wird bunt, die Sonne weckt uns wieder öfter und die Straßen und Parks füllen sich mit fröhlichen Spaziergängern. Kurzum: Uns geht es wieder gut. Doch was passiert beim Frühlingsbeginn mit uns und auch in der Natur? Und wieso sprechen wir von Frühlingsgefühlen? Lest selbst in unserem kurzen Frühlings-FAQ.

Wann ist Frühlingsbeginn?

Pünktlich zum Wochenende kündigt sich am 20. März der Frühling an. Die Natur erwacht langsam wieder zu neuem Leben, die Temperaturen steigen und die Tage werden länger. Die ersten Schneeglöckchen, Weidenkätzchen und Krokusse lassen sich blicken und das alles ist erst der Anfang. Denn der Frühling hat drei Phasen. Den Vorfrühling, Erstfrühling und Vollfrühling. In dieser Zeit wechseln zum Beispiel die Weidenkätzchen von weiß zu gelb oder der Apfelbaum entwickelt Schritt für Schritt seine schönen Blüten. 3 Monate später beginnt dann übrigens am 20. Juni der Sommer.

Warum sind wir wetterfühlig?

Über 50% der Deutschen bezeichnen sich selber als wetterfühlig. Medizinisch kann dieses Gefühl auf die Anpassungen des vegetativen Nervensystems zurückgeführt werden. Bei manchen stellt sich der Körper leise auf das Wetter ein, andere spüren es wiederum ganz deutlich. Dabei handelt es sich nicht um eine Krankheit, in den meisten Situationen können die Wetterfühligen zwar eine Art Störung feststellen, diese aber nicht konkret zuordnen. Die Symptome sind sehr unterschiedlich und auch verschieden stark ausgeprägt, dazu zählen: Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel, Nervosität und Konzentrationsstörungen.

Übrigens, es ist egal, ob das Wetter gut oder schlecht ist oder wir von Winter zum Frühling, oder von Sommer auf den Herbst wechseln. Wetterfühligkeit kann immer auftreten. Wenn du dich nun fragst, was du dagegen tun kannst – Viel Zeit an der frischen Luft, am besten in Bewegung und vor allem auch mal, wenn der Himmel grau und die Regenwolken voll sind. Durch mögliche Sonnenstrahlen fördert ihr übrigens auch die Frühlingsgefühle.

Wie entstehen Frühlingsgefühle?

Frühlingsgefühle gibt es wirklich. Denn nach einem dunklen Winter, folgen die Sonnenstrahlen. Und diese schütten bei uns die unterschiedlichsten Hormone aus. Darunter natürlich auch Glückshormone. Wir sprudeln vor Energie, flirten gerne und lachen viel. Das alles liegt an der positiven Auswirkung des Lichts. Während wir also im Winter mehr Melatonin produzieren und uns schläfrig fühlen, wechselt zum Frühjahr unser Körper die Ausschüttungen auf Serotonin. Das Glückshormon wird durch Sonnenstrahlen stimuliert.

Über viele Jahrhunderte brachte der Mai am meisten Schwangerschaften hervor. Heute noch merken wir in der Tier-Welt verstärktes Balz-Verhalten während des Frühlings. Und wer hätte es gedacht, auch bei uns Menschen war dies bis 1970 der Fall. Doch nachdem jahrelang die „sicheren Überlebensmonate“ zur Nachwuchs-Planung angeregt haben, sind es heute soziale Aspekte.

Für viele von uns sind Frühlingsgefühle sehr strakt ausgeprägt und die meisten genießen sie. Wer sich darauf einlässt, wird einen unvergesslichen Frühling erleben. Setzt euch doch derzeit mindestens eine Sonnenstunde auf den Balkon und macht den morgendlichen Sport gemeinsam auf der Dachterrasse.

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