ruhe positiv optimismus neues jahr Miriam Achtsamkeit

Positiv ins neue Jahr

14. Januar 2020

ruhe positiv optimismus neues jahr Miriam Achtsamkeit

Optimisten leben länger, werden älter und welch weise Sprüche gibt es nicht noch an jeder Ecke. Doch wie geht denn das mit dem Optimismus und wie schaffe ich es, positiv zu denken? Zum Jahresstart wollen wir euch zu einem lächelnden Alltag verhelfen und hoffen, dass ihr am Jahresende zurückblickt und sagt – das war ein zufriedenes Jahr.

Bewusst oder unterbewusst

Wenn wir uns vorstellen, dass es uns gut geht und wir den ganzen Tag lächeln müssen, dann hat das einen riesengroßen Vorteil. Denn unser Hirn kann nicht unterscheiden zwischen Vorstellung und Realität. Der Kopf trennt nicht, sondern Traum und Fantasie wirken für ihn wie ein IST-Zustand. Das hat den immensen Vorteil, dass wir uns wunderbar einreden können, dass es uns gut geht. Denn auf lange Sicht glauben wir es im tiefsten Inneren selber und halten diese Einstellung bei.

In 66 Tagen positiv

Die Faust-Regel besagt, dass wir etwas länger als zwei Monate brauchen, um einen guten Vorsatz umzusetzen. Denn nach 66 Tagen akzeptieren wir eine Neuigkeit als Gewohnheit und nehmen diese für uns an. Wenn ihr euch also Tag für Tag selber zu positiven Gedanken motiviert und stets das Gute seht, verfallt ihr nach der genannten Zeit in tatsächliche Routine. Hierbei ist es egal, ob es der Achtsamkeit-Spaziergang am Abend, das Lächeln beim aus der Tür gehen oder die optimistischen Mantras sind.

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Loslassen können wir lernen

Bewusst loslassen und achtsam sein

Wenn gar nichts mehr geht und man nicht mehr schafft, sich zu motivieren, sollte man ganz bewusst loslassen, entspannen und sich ausruhen. Wichtig ist, dass du dies bewusst als kurze Auszeit deklarierst und dir auch erlaubst, dieses Loslassen ohne schlechtes Gewissen zu genießen. Wer immer mal wieder bewusst innehält, achtsam ist, um den Moment wahrzunehmen, stoppt damit nicht nur sein übliches Gedankenkarussell, sondern bringt auch den inneren Pessimisten längerfristig zum Schweigen.

Toxische Personen

Wir kennen sie alle: den einen Freund, der immer meckert. Oder die Freundin, die eigentlich nie etwas Schönes zu berichten hat. Ob wir optimistisch durch den Alltag gehen können, hängt auch von den Menschen ab, mit denen wir uns umgeben. Jemand, der ständig meckert und alles kritisiert, färbt auf lange Zeit ab. Hast du so jemanden in deinem Leben? Wie wichtig ist er dir? Mache dir Gedanken, ob du dich vielleicht sanft entfernen kannst oder lieber das Gespräch suchen möchtest. Vielleicht kannst du mit deiner neu gefundenen positiven Energie auch auf diesen Menschen abfärben.

Ein bisschen mehr „genug“

Positiv sein bedeutet auch, dass wir den IST-Zustand akzeptieren. Empfinden wir eine Sache als „genug“, schwingt direkt eine gewisse Zufriedenheit mit. Wenn wir beispielsweise genug gegessen haben, sind wir satt. Wenn wir genug gelacht haben, sind wir heiter. Und wenn wir genug Achtsamkeit gegenüber den kleinen Dingen im Alltag mitbringen, sind wir oft insgesamt dankbarer und zufriedener. Eigentlich ganz einfach. „Genug“ ist somit eine Entscheidung dafür, dass etwas ausreicht. Hierbei ist es auch ganz wichtig auf Vergleiche zu verzichten.

Tatsächlich zeigen unterschiedliche Studien, dass positiv eingestellte Personen doppelt so häufig 85 oder älter werden. Positiv denken heißt nicht alles Negative auszublenden oder naiv durch die Welt zu laufen. Es bedeutet bewusst auf das Schöne zu achten und sich immer wieder ins Bewusstsein zu rufen, was alles schön ist und wofür wir dankbar sind.

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