Weihnachtsstress? Tipps für die entspannte Vorfreude

Relax – 20. Dezember 2021 – Letzte Aktualisierung: 23. Mai 2022
Geschenk-teaser
Inhaltsverzeichnis

Auf diesen Weihnachtsstress können wir gerne verzichten: Last-Minute-Geschenke einpacken, schnell noch mal den Baum schmücken, die Wohnung auf Hochglanz bringen und den Großeinkauf für das Fest-Essen nach Hause tragen. Die jährliche To-do-Liste kurz vor Weihnachten ist ellenlang und die letzten Tage vor dem 24. Dezember können ganz schön nervenaufreibend sein. Schließlich soll alles perfekt sein, wenn die ganze Familie zusammen unter dem Weihnachtsbaum sitzt.

Weihnachtsstress Ade: Planung ist die halbe Miete

essen weihnachten

Den Spruch kennt jeder: Weihnachten kommt immer so plötzlich! Man kann viel Hektik und Stress an den letzten Tagen vor dem Fest vermeiden, indem man sich in Ruhe eine Checkliste macht und genau überlegt, was wann erledigt werden muss. Vielleicht gibt es ein leckeres Festessen, das wir schon am Wochenende vor dem Fest vorbereiten können? Oder wir machen uns schon im Laufe des Jahres Notizen zu Geschenk-Ideen für unseren Lieben?

Weihnachts-Helfer

Es muss nicht immer alles auf den Schultern einer Person lasten: Wie wäre es, wenn Kinder und Verwandte jeweils ein Gericht (Nachtisch oder Vorspeise) zum Festmahl beisteuern? Oder jemand anders besorgt die Getränke? Oder man bringt sein eigenes Bettzeug mit, wenn bei Familie oder Freunden übernachtet wird. Mit diesen Wünschen werden wir sicherlich niemanden verärgern. Im Gegenteil: Normalerweise freut sich jeder eingeladene Gast, wenn er helfen kann – und der Weihnachtsstress des Gastgebers wird enorm reduziert.

Geschenke sind purer Weihnachtsstress

Eigentlich sollte das Thema „verschenken“ Spaß machen und uns mit Freude erfüllen. Doch mal ehrlich: Das Schenken ist zur Weihnachtszeit eine stressige und zeitaufwendige Herausforderung. Zuerst zerbricht man sich tagelang den Kopf darüber, was man verschenken könnte. Nachdem man endlich die zündende Idee für individuelle Geschenkideen hat, müssen diese noch besorgt werden und wir drängen uns in überfüllte Läden und stehen gefühlt stundenlang an der Kasse.

Glücklichmacher verschenken

Weihnachtsgeschenk

Gutscheine sind eine tolle Geschenk-Idee für Menschen die schon alles haben und sie sind ganz schnell online bestellt. Zum Beispiel ist ein Wellness-Gutschein ein echter Glücklichmacher. Was gibt es schöneres als „Wohlbefinden“ und „Verwöhnprogramm“ zu verschenken? Vor allem kann der Beschenkte etwas für das Wertvollste machen, das wir besitzen: Unsere körperliche und seelische Gesundheit.

Wichteln reduziert Geschenkeflut

Statt ewig nach den richtigen Geschenken für Oma, Cousin, Tante und Schwager zu suchen und eine regelrechte Geschenkeflut bei sich zu Hause zu lagern, gibt es eine tolle Alternative: Wichteln! Das macht Spaß, erhält die Spannung beim Schenken –  schont den Geldbeutel und erspart uns vor allem jede Menge Stress. Bei der klassischen Wichtel-Variante wird gelost: Alle Namen werden auf Zettel geschrieben und kommen in einen Topf. Jeder zieht einen Zettel und schon weiß man, wen man am heiligen Abend beschenken darf. Wer wen gezogen hat, sollte bei aller Neugier nach Möglichkeit geheim bleiben – denn so bleibt das Wichteln bis zum Schluss spannend.

Geschenke einpacken – schnell und dekorativ

Leckere Zimtsterne

Auf der jährlichen To-do-Liste steht natürlich auch das Thema Geschenke einpacken – ebenfalls eine zeitaufwendige Sache, die aber auch einfach und schnell funktionieren kann. Der Geheimtipp sind Geschenketüten: Selbst unförmige Gegenstände werden so super schnell verpackt. Tüte öffnen, Geschenk reinpacken, Tüte mit einer dekorativen Klammer, einem Aufkleber oder hübschem Deko-Tape schließen. Das geht super schnell und sieht auch noch hübsch aus!

Noch ein Tipp: Geschenketüten aus Packpapier sind eine tolle umweltfreundliche Alternative. Mit einer liebevollen Dekoration sehen sie auch noch klasse aus und können im Sinne der Nachhaltigkeit jedes Jahr wiederverwendet werden.

Fünfe gerade sein lassen

Ja, Weihnachten soll alles perfekt sein! Und wir nehmen daher auch den ganzen Weihnachtsstress in Kauf. Aber eigentlich geht es darum, dass wir eine gemütliche und vor allem stressfreie Zeit mit der Familie und Freunden verbringen. Allen ist es am liebsten, wenn wir fröhlich und entspannt sind und ehrlich gesagt achtet niemand darauf, dass alles perfekt ist.

Darum sollte besonders zur Adventszeit Achtsamkeit im Mittelpunkt stehen! Bewusstes Innehalten kann Entspannung und Ruhe in die Weihnachtszeit bringen. „Mut zur Muße“ heißt die Losung: Einfach mal aufs Sofa setzten und gar nichts tun. Vielleicht können wir die Augen schließen und unserem Atem lauschen oder wir schauen in den warmen Schein der flackernden Adventskerzen.

In der Adventszeit gibt es zahlreiche Leckereien, die wir dieses Jahr vielleicht mal ganz bewusst genießen. Wir stellen uns vor, dass wir die Weihnachtsköstlichkeiten alle zum ersten Mal probieren dürfen. Herrlich, wie die Zimtsterne und Lebkuchen auf der Zunge zergehen. Auch den Duft und den würzigen Geschmack vom weihnachtlichen Tee sollten wir ganz bewusst und in Ruhe genießen –  uns Zeit nehmen für genussvolle Ruhephasen.

Also einfach mal die herrliche Vorweihnachtszeit in vollen Zügen und mit allen Sinnen genießen: Die bunten Lichter in den Straßen, den Duft nach Waffeln und Flammkuchen, die Weihnachtsmusik aus allen Gassen. Da wäre es doch wirklich schade, wenn man sich von  Geschenkestress und Hektik anstecken lassen würde.

Alexandra Fehlberg

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