Gelenkschonender Sport

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Gelenkschonender Sport : Mit dem Rad die Welt entdecken / Foto: Wellness-Hotels & Resorts

Der Stadtbummel mit Freunden, der Sprint zur Bahn oder der Fußweg zum Bäcker am Sonntagmorgen: Das sind – für die meisten von uns – Selbstverständlichkeiten. So einfach diese Aktivtäten uns vorkommen, so sind sie doch ein Meisterwerk unseres Körpers. Denn bei jedem Schritt arbeiten viele Muskeln, Sehnen, Knochen und Gelenke wie ein Uhrwerk zusammen. Unsere Gelenke nehmen wir jedoch als selbstverständlich wahr – schließlich spüren wir nach dem Sport idealerweise nur unsere müden Muskeln. Gerade den Gelenken widmen wir bei unseren Fitnessübungen wenig Beachtung. Dabei befinden sich insgesamt über 100 Gelenke in unserem Körper, die als Verbindungsstellen zwischen den 200 Knochen fungieren. Sie halten diese zusammen und sorgen für die Beweglichkeit unseres Körpers. Möglich ist dies, weil sie so flexibel sind – doch das macht sie wiederum auch verletzlich. Gelenkschonender Sport stärkt die Gelenke und hält sie fit.

Wie funktionieren die Gelenke?

Generell lässt sich zwischen fünf Gelenk-Arten differenzieren, die sich in ihrem Aufbau und somit in ihren Bewegungsmöglichkeiten unterscheiden. Sie haben alle jedoch einen Gelenkkopf sowie eine Gelenkpfanne, die mit Knorpel überzogen sind und perfekt aufeinanderliegen. Zwischen ihnen befindet sich der Gelenkspalt, gefüllt mit Gelenkschmiere. Er sorgt dafür, dass sich die Knorpel nicht reiben und so keine Abnutzung stattfindet. Das Gelenk ist umgeben von Bindegewebe, Muskeln und Sehnen. Zum Schutz der Gelenke finden sich an den Gelenken, die oft stark beansprucht werden, Schleimbeutel. Gefüllt mit Gelenkflüssigkeit bieten sie den Gelenken Puffer bei starker Beanspruchung und unterstützen beim Abfangen von Druck bei beispielsweise Sprüngen. Je nach Bewegungsart üben wir unterschiedlich stark Druck auf die Gelenke aus. Fangen die Gelenke an zu schmerzen, macht neben einer ärztlichen Behandlung insbesondere gelenkschonender Sport Sinn. So findet Bewegung ohne eine übermäßige Beanspruchung statt. Denn anders als früher angenommen ist es sinnvoll, auch Gelenke mit Erkrankungen nicht übermäßig zu schonen, sondern in Bewegung zu halten.

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Unsere Gelenke machen uns beweglich | Foto: Lucaxx Freire /Unsplash

Gelenkschonender Sport: Bewegung für die Gelenke

Vielen ist beispielsweise die Erkrankung Arthrose geläufig – und das am besten nur vom Hörensagen. Häufig betrifft diese insbesondere Gelenke, auf denen tagtäglich viel Gewicht lastet wie den Knien oder Hüften. Ist jemand selbst betroffen, gilt es stetig gelenkschonende Sportarten in den Alltag zu integrieren. Bewegung ist somit ein probates Mittel, um die Gelenke weiterhin soweit es geht fit und geschmeidig zu halten. Regelmäßige Aktivitäten stärken sie und sorgen mithilfe des dadurch bedingten Aufbaus von Muskelmasse für zusätzlichen Halt. Zugleich regen körperliche Aktivitäten den Stoffwechsel und den Blutkreislauf an. Dies sorgt für eine bessere Nährstoff- und Blutversorgung der Gelenke. Unterschiedliche gelenkschonende Sportarten können Interessierte beispielsweise im Rahmen eines Wellnessurlaubs ausprobieren. Während im Alltag oft wenig Zeit für das Ausprobieren neuer Sportarten bleibt, können Gäste ein Wellnesshotel finden, in dem sie sich einige Zeit ganzheitlich der Stärkung ihres Körpers widmen. Und nicht nur für alle jene mit Erkrankungen der Gelenke eignet sich gelenkschonender Sport als sportlicher Ausgleich super, sondern auch für alle anderen. Denn hin und wieder tut es einfach gut, die Gelenke ein wenig zu entlasten. Einige Beispiele für gelenkschonende Sportarten möchten wir im Folgenden vorstellen:

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Wassersport in Menschels Vitalresort, Naheland

Wassersport und Wassergymnastik

Sanft ausgeführte Bewegungen im Wasser gelten als sehr gelenkschonende Sportart. Grund dafür ist der Auftrieb, der vor harten Krafteinwirkungen auf die Gelenke schützt. Daher eignet sich die sportliche Betätigung für alle jene, die bereits einige Zeit keine Art von gelenkschonendem Sport mehr betrieben haben oder solche, die bei anderen Sportarten Schmerzen in den Gelenken verspüren. Bei gelenkschonenden Sportarten im Wasser wie AquaFitness oder AquaGymnastik können Bewegungsfreudige beispielsweise ihren Sinn für Gleichgewicht und Koordination sowie ihre Beweglichkeit trainieren. Natürlich ist auch das klassische Schwimmen ein beliebter gelenkschonender Sport. Im Norden Deutschlands beispielsweise können Wellnessgäste des Hotel Neptuns bei der Aqua-Gymnastik dank der Fensterfront im Schwimmbad einen direkten Blick auf die Ostsee genießen. Auch im Süden steht Wassersport auf dem Programm! Ob im Wellnesshotel Engel Obertal Wellness & Genuss Resort im Schwarzwald, im Sport- und Ferienhotel Riedlberg im Bayerischen Wald oder in einem der anderen Partnerhotels der Wellness-Hotels & Resorts in ganz Deutschland: Wassergymnastik ist die ideale Möglichkeit, um gelenkschonend fit zu bleiben.

Radfahren im Wellnessurlaub

Beim Radfahren trägt das Fahrrad das eigene Körpergewicht und entlastet somit die Knie. Zugleich regt es durch die sportliche Betätigung den Kreislauf an und fordert den Stoffwechsel. Die Füße stoßen bei den rhythmisch runden Radfahr-Bewegungen nicht auf den Boden. Das führt zu einer Entlastung der Knie- und Hüftgelenke. So vielfältig die Landschaften Deutschlands, Österreichs und Südtirol sind, so vielseitig sind auch die Möglichkeiten für Radtouren. Aktiv mit dem Rad kann dabei vieles bedeuten: Ebene Regionen laden zu gemütlichen Fahrten entlang von Wiesen und Wäldern ein, während stärker trainierte Sportler mit ihrem Rad hügelige Gebirgslandschaften durchqueren. Wichtig ist immer nur, das individuell angemessene Maß zwischen Förderung und Überforderung der Gelenke zu finden. Viele Wellnesshoteliers bieten Gästen im Wellnessurlaub auch Leihräder – und das vom gut ausgerüsteten Fahrrad bis hin zum modernen E-Bike – an. Dann heißt es nur noch: Auf den Sattel steigen, in die Pedale treten und die Region entdecken! Genussradler kommen beispielsweise rund um das Hotel Mooshof im Bayerischen Wald auf ihre Kosten. Routinierte Radfahrer genießen Auszeiten im Landhaus „Zu den Rothen Forellen“ im Harz. 2.200 km Länge locken Sportler zum Trainieren der Beinmuskulatur. Wer auf der Suche nach einer echten Herausforderung ist, ist im Hotel Sommer im Allgäu richtig aufgehoben. Hier kann jeder Gast ein Rennen gegen den Gastgeber Wolfang Sommer antreten. Und für alle, die das genügsame Radfahren schätzen und trotz allem nicht auf den ein oder anderen Höhenmeter verzichten möchten, sind E-Bikes hier eine perfekte Alternative!

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Gut für die Gelenke: Crosstraining im Sport- und Ferienhotel Riedlberg

Crosstrainer als Möglichkeit für gelenkschonenden Sport

Das Wetter ist schlecht, aber die Fitnesseinheit soll trotzdem stattfinden? Ein beliebtes Gerät für gelenkschonenden Sport ist der Crosstrainer. Die Beine führen dabei vorgegebene Bewegungsabläufe auf zwei großen Pedalen aus. Diese definieren die Muskelpartien, überbeanspruchen sie aber nicht. Der Crosstrainer gibt dem Sportler elliptische Bewegungen vor. So entsteht nicht die Möglichkeit, dass unerwartete Bewegungen wie beim Sport im Freien Druck auf die Kniegelenke ausüben. Die Bewegungen von Sportlern auf dem Crosstrainer ähneln denen von Skilangläufern. Die dort übliche Armarbeit wird oft durch zwei Griffstangen simuliert, die der Sportler mit den Händen greift und die synchron zu den Bewegungen der Beine stattfindet. Wintersport indoor – und das bei jedem Wetter! Eine Crosstrainer-Einheit kann jeder Gast im Hotel Paradies im Vinschgau, Südtirol ausprobieren. Hier können sich Gäste so richtig auspowern, wenn allzu lange Wanderungen durch die bergige Landschaft schwer fallen. Ebenfalls testen können Gäste den Crosstrainer im Boutique Hotel Badehof. Eingebettet in ein ausgeklügeltes Fitnessprogramm können Wellnessgäste hier ganzheitlich ihre Muskulatur stärken – und sich im Anschluss mit einer entspannenden Auszeit im Wellness-Bereich belohnen.

Unser Tipp:

Die Regelmäßigkeit macht’s! Wiederkehrende Trainingseinheiten haben einen wesentlich positiveren Effekt als vereinzelt zu versuchen, Höchstleistungen zu erbringen.

Bei einer Erkrankung oder anhaltenden Schmerzen sollte immer ein Arzt aufgesucht werden, der das Schmerzensbild individuell untersucht. Aufbauend auf der Diagnose können so sportliche Maßnahmen empfohlen werden.

Über die Autorin

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Mareike
Mareike ist gerne unterwegs, meist guter Laune und immer auf der Suche nach neuen Eindrücken. Daher hat das Thema Lifestyle für sie einen besonderen Wert, da es immer und überall noch viel zu entdecken und kennenzulernen gibt. Gerne genießt sie auch das Leben mit Freunden und Familie – schließlich kann man sich bei diesen immer so richtig wohlfühlen.
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