Kürbissuppe: Ein gesunder Leckerbissen in einer wärmenden Suppe

Rezepte – 22. September 2022
Kürbissuppen Rezept

Gastbeitrag aus dem Jammertal Golf & Spa-Resort von Sabrina Holl, Dipl. Oecotrophologin

Wussten Sie, dass der Kürbis zwar als Gemüse bezeichnet wird, aber botanisch betrachtet zu Familie der Beerenfrüchte gehört? Inzwischen sind über 800 verschiedene Kürbis-Sorten bekannt, die nicht nur eine schöne Herbstdekoration sind, sondern sich auch als Heil- und Arzneipflanze großer Beliebtheit erfreuen. Ebenso wie die Beeren aufgrund Ihres hohen Anteils an verschiedenen sekundären Pflanzenstoffen eine sehr positive Wirkung auf unser Immunsystem haben, glänzt auch der Kürbis mit herausragenden gesundheitsfördernden Eigenschaften.

Für Einsteiger in der Zubereitung von Kürbissen eignet sich am besten der Hokkaidokürbis, benannt nach seiner Herkunft der japanischen Insel Hokkaido. Aufgrund seiner weichen Schale muss dieser nicht geschält werden und kann – nach Herausnehmen der Kerne – komplett gekocht und verzehrt werden.

Rezept für eine wärmende und energiespendende Kürbissuppe

Zutaten für die Kürbissuppe

  • 1 Kürbis, z.B. Hokkaido, ca. 600 g, gewürfelt
  • 1 Kartoffel, ca. 100 g, klein gewürfelt
  • 1 Möhre, ca. 100 g, in Scheiben geschnitten
  • 1 Zwiebel, ca. 80 g, klein gehackt
  • 1 Stück Ingwer, ca. 3 cm, klein gehackt
  • 1 Chili-Schote, klein gehackt
  • 1 EL kaltgepresstes Kokosöl (alternativ Rapsöl)
  • 150 ml Kokosmilch
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • Etwas Himalya-Salz
  • Nach Belieben: Curcuma, Curry, Saure Sahne, geröstete Kürbiskerne, Kürbiskernöl

 

Zubereitung der Kürbissuppe:

Die Zwiebel, den Ingwer und die Chili mit dem Kokosöl anschwitzen, danach die Kartoffel, die Möhre und den Kürbis zugeben und ca. 3 Minuten mitdünsten.
Dann mit Kokosmilch und Gemüsebrühe ablöschen und das Gemüse ca. 30 Minuten weich kochen. Anschließend pürieren und ggfs. durch ein Sieb streichen.
Zum Schluss die Suppe mit Salz, Curcuma, Curry und etwas Saurer Sahne abschmecken und mit gerösteten Kürbiskernen und ein paar Tropfen Kürbiskernöl dekorieren.

Kürbis in der Traditionellen Chinesischen Medizin

Kürbis lecker und gesund

Laut Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM) sollte der Kürbis so oft wie möglich auf dem Speiseplan stehen, da er zu den wärmenden Lebensmitteln gehört. Diese sollen die Durchblutung fördern und das Qi (=Lebensenergie) stärken. Man sagt, der Kürbis habe während des langsamen Wachstums im Sommer die Sonnenenergie gespeichert, die seinem Fruchtfleisch die gelbe Farbe und den süßen Geschmack verleiht. Deshalb wird Menschen, die oft frieren, empfohlen, viel Kürbissuppe zu essen. Ist diese mit Chili, Curry oder Ingwer gewürzt, wird die wärmende Wirkung noch verstärkt.

Aus dem im Kürbis enthaltenen Vitamin C und dem hohen Carotingehalt stellt unser Körper Vitamin A her, das für unsere Augen wichtig ist. Außerdem trägt die antioxidative Eigenschaft der Carotinoide dazu bei, Herz- und Kreislauferkrankungen vorzubeugen.

Mit seinem hohen Kaliumgehalt übernimmt der Kürbis im Herbst die Aufgabe, die Spargel und Erdbeeren im Frühjahr übernehmen: Seine harntreibende und entwässernde Wirkung wirkt Wasseransammlungen im Körper entgegen. Das Kürbisfleisch hilft so nicht nur überschüssige Feuchtigkeit auszuleiten, sondern auch Giftstoffe auszuschwemmen und – laut TCM – Schleim umzuwandeln, was wiederum die Lunge entlastet.

Auch die Kürbiskerne und das daraus gepresste Kürbiskernöl können einen therapeutischen Nutzen erzielen. Ihr Genuss wird vor allem Menschen empfohlen, die unter einer Reizblase, einer „schwachen Blase“ durch eine vergrößerte Prostata oder einer schwachen Nierenfunktion leiden. Um eine ausreichende Dosis zu erhalten, sollten mindestens zwei Mal täglich zwei Esslöffel Kürbiskerne gegessen werden und zusätzlich z.B. Salate, Müslis oder Joghurt mit Kürbiskernöl verfeinert werden.

GastAutorin

Eva ist schon ein ziemlicher Wirbelwind. Nicht umsonst hört sie oft von ihren Freundinnen: ‚Du bist schon wieder weg?’ und ‚Wie kriegst Du das nur alles unter einen Hut? Arbeiten, Zumba tanzen, auf Konzerte gehen, Freunde treffen, öfter mal wegfahren und Mama sein?’ Ihre Antwort ist darauf: ‚So….

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