Achtsamkeitübungen im Alltag: Entspannung für Zwischendurch

23. Mai 2013

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Achtsam sich und die Welt entdecken

Vielleicht ist es euch auch schon einmal so ergangen, dass ihr euch im Stress des Alltags gefragt habt, wie ihr zwischen all den Aufgaben auch noch Zeit zur Entspannung einplanen sollt. In solchen Phasen sind Entspannungs-Methoden, die ganz einfach in den Alltag integriert werden können, genau das Richtige. Kleine Achtsamkeitsübungen im Stau, in der Schlange an der Kasse oder beim Telefonieren beanspruchen keine extra Zeit, bewirken aber, dass wir viel entspannter durch den Tag gehen. Denn wie auch diverse Sprüche auf Postkarten verdeutlichen: Es sind die kleinen Dinge, die oft die größte Wirkung haben.

Mit Achtsamkeit Stress reduzieren

Achtsamkeit bedeutet, den gegenwärtigen Augenblick ganz bewusst wahrzunehmen. Weil viele Dinge des täglichen Lebens wie automatisch ablaufen, ist die Achtsamkeit ein bewusstes Innehalten. Oft finden beispielsweise unsere Füße von ganz alleine den täglichen Weg von der Straßenbahnhaltestelle zum Büro und man kann sich hinterher gar nicht mehr genau daran erinnern, weil die Gedanken ganz woanders waren. Wer sich aber bewusst auf den Weg konzentriert und wahrnimmt, wie sich der Körper bewegt, wie die Luft riecht und den Vogel zwitschern hört, der kommt gar nicht dazu in Gedanken über den anstehenden stressigen Tag zu versinken und kommt viel entspannter im Büro an.

Solche kleinen Achtsamkeitsübungen lassen sich bei vielen Tätigkeiten des Alltags einbauen und helfen, gelassener durch den Tag zu gehen.

Achtsamkeit im Büro

Greift ihr manchmal reflexartig direkt zum Hörer wenn das Telefon klingelt? Dann haltet beim nächsten Klingeln doch einmal bewusst inne. Macht euch zwei, drei tiefe Atemzüge und hebt dann bewusst ab. So verfallt ihr nicht in Hektik und seid bei dem Telefongespräch viel präsenter.

Wartezeiten im Alltag bewusst nutzen für Achtsamkeitsübungen

An der Kassenschlage im Supermarkt, im Wartesaal auf dem Amt oder an der Bushaltestelle: Ärgert euch nicht, dass Sie ihr warten müsst, sondern nutzt die Zeit, um achtsam zu sein. Geht mit eurer Aufmerksamkeit in die Füße und spürt, wie diese auf dem Boden stehen. Stehen Sie aufrecht, der Kopf wird wie bei einer Marionette leicht nach oben gezogen, die Füße stehen gleichzeitig fest auf dem Boden, die Knie sind nicht durchgedrückt. Richtet dann eure Aufmerksamkeit auf die Atmung. Verändert die Atmung nicht, sondern nehmt diese nur wahr.

Achtsamkeit beim Autofahren

Nehmt beim Autofahren die Spannungen im Körper wahr, zum Beispiel verkrampfte Hände am Lenkrad, hochgezogene Schultern, angespannter Magen etc. Erlaubt diesen Spannungen sich zu lösen. Macht euch das Angespannt-Sein zu einem besseren Fahrer oder einer besseren Fahrerin? Wie fühlt es sich an, entspannt zu fahren? Entscheidet euch, das Autoradio nicht einzuschalten und bei euch selbst zu sein. Experimentiert damit, auf der Autobahn rechts zu fahren und 5 km/h unter der Höchstgeschwindigkeit zu bleiben. Wie fühlt ihr euch dabei?

Neben diesen kleinen Achtsamkeitsübungen kann Achtsamkeit auch mit umfassenderen Trainings, wie etwa dem BodyScan, geübt werden. Wer diese und weitere Achtsamkeitsübungen lernen und mehr über die Jahrtausende alte Philosophie erfahren möchte, kann das zum Beispiel bei einem Achtsamkeitsseminar im Wellnesshotel. Hier lest ihr mehr zu Achtsamkeit im Wellnesshotel.

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