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Paprika-Tomaten-Suppe mit französischer Rouille und Brot

27. Oktober 2020

Draußen wird es zunehmend kälter und damit beginnt so langsam wieder die Zeit der kuscheligen Mützen und Schals. Aber auch von innen können wir uns nach einem ausgiebigen Spaziergang an der frischen Luft warm löffeln: Nämlich mit leckeren Suppen. Zusätzlich zu ihrer wärmenden Eigenschaft liefern sie dem Körper viel Flüssigkeit, Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe. Dazu kommt, dass das langsame Löffeln einer heißen Suppe Stress reduzieren kann. Aber nicht nur in der kalten Jahreszeit lohnt es sich, vermehrt zu einer Suppe zu greifen – Denn sie sind ein absolutes Evergreen, egal zu welcher Jahreszeit: In Japan ist es die Ramen Suppe, Frankreich hat seine Bouillabaisse und Spanien die Gazpacho.

Vier Gründe, warum wir öfter Suppen essen sollten

Suppen stärken das Immunsystem

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Suppen sind wahre Immunbooster!

Wer kennt es nicht, bei den ersten Anzeichen einer Erkältung gibt es nicht wohltuenderes als Omas gute Knochensuppe. Die beim Kochen gelösten Nährstoffe und Aminosäuren wirken entzündungshemmend und stärken Nerven, Muskeln, Knorpel, Knochen und Gelenke. Zusammen mit den Vitaminen und Mineralstoffen aus dem Gemüse hilft die Suppe unseren Abwehrkräften also wieder auf die Sprünge.

Mehr Gemüsevielfalt durch Suppen

Suppen eignen sich optimal dafür, eine gesunde Abwechslung an saisonalem Gemüse zu verarbeiten. Auch wenn ihr bestimmte Gemüsesorten nicht gerne esst, könnt ihr trotzdem von dessen Nährstoffen profitieren, wenn ihr sie mit in die Suppe gebt und anschließend püriert. Der Geschmack eures ungeliebten Gemüses wird untergehen, während ihr auf der anderen Seite ein Nährstoff-Kraftpaket zu erwarten habt!

Suppen helfen beim Entgiften

Mit Suppen könnt ihr super mehr grünes Blattgemüse auf den Speiseplan bringen. Dieses enthält Chlorophyll, was im Körper eine entgiftende Wirkung besitzt. Es fördert unter anderem die Ausleitung von Schwermetallen und Umweltgiften sowie Schimmelpilzgiften, die wir unweigerlich über unsere Nahrung aufnehmen. Außerdem belasten Suppen die Verdauung kaum, was den Abtransport von Giftstoffen noch mal erleichtert.

Suppen lassen sich wunderbar vorbereiten und mitnehmen

Gerade in der Mittagspause oder während eines Ausflugs in der Natur wirkt eine warme, in der Thermosflasche mitgenommene Suppe wie Balsam für die Seele. Kleiner Tipp am Rande: Wenn ihr eine größere Menge Suppe kocht, könnt ihr den Rest portionsweise abfüllen und einfrieren. So habt ihr immer was für stressige und kalte Tage bereit.

Leckere Suppe aus dem Strandhotel Ostseeblick mit französischem Touch

Na, konnten wir euch ein wenig mit unserer Suppen-Liebe anstecken? Dass Suppen viel mehr sind als eine Vorspeise, stellt das Strandhotel Ostseeblick mit einem leckeren Rezept unter Beweis: Der Paprika-Tomaten-Suppe mit französischer Rouille und Brot. Die scharfe Knoblauchpaste „Rouille“ bedeutet Rost auf Französisch, klassisch wird sie zu einer reichhaltigen Fischsuppe gereicht – der Bouillabaisse. Heute gibt es sie aber zu einer erfrischenden Paprika-Tomaten-Suppe.

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Heißes für kalte Tage: Die Tomaten-Paprika Suppe aus dem Strandhotel Ostseeblick ist nicht nur super lecker, sondern wärmt auch noch von innen.

Zutaten für die Paprika-Tomaten-Suppe

  • 3-4 Paprikaschoten
  • 6 Tomaten
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1,5 Ziwebeln
  • 5 g Knoblauch
  • 900 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Zutaten für die französische Rouille

  • 150 g Kartoffeln
  • 1 Eigelb
  • 1/2 EL Tomatenmark
  • 5 g Knoblauch
  • 150 ml Olivenöl (Alternativ: 150 ml Rapsöl und 1 EL Olivenöl)
  • 1 Prise gemahlener Safran, Salz, Pfeffer
  • 1/2 TL Cayennepfeffer
  • Optional Salat und Brot als Beilage

Zubereitung der Paprika-Tomaten-Suppe mit französischer Rouille

Für die Suppe wird zuerst die Paprikaschoten geputzen, Zwiebeln geschält und klein geschnitten und gemeinsam mit etwas Olivenöl angebraten. Die Tomaten, das Tomatenmark sowie den Knoblauch hinzugeben, anschwitzen, mit der Brühe ablöschen und etwa 15 bis 20 Minuten warten, bis die Paprika weich ist. Nun kann alles püriert, abgeschmeckt und anschließend ein weiteres Mal aufgekocht werden.

Danach geht’s an die Zubereitung der Rouille. Hierfür werden Kartoffeln geschält, in Würfel geschnitten und anschließend weichgekocht. Das Eigelb in eine Schüssel geben, darin eine Knoblauchzehe zerdrücken, eine Messerspitze gemahlenen Safran, 1/2 EL Tomatenmark sowie Olivenöl hinzugeben. Die gesamte Masse mit einem Schneebesen cremig schlagen. Anschließend die Kartoffeln leicht mit einer Gabel zerdrücken und zusammen mit dem Cayennepfeffer unter die Masse rühren. Mit Salz, Pfeffer und weiteren gewünschten Gewürzen abschmecken.

Zum Schluss das Brot entrinden, in Würfel schneiden, anrichten et voilà… fertig ist die Suppe!

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