Die Wiederentdeckung der Muße

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Muße in der Hängematte

Sich einmal wieder der Muße hingeben – wie z.B. hier in Menschels Vitalresort

Vielleicht ein wenig altbacken klingt das Wort Muße heute in unseren Ohren. Und doch weckt es eine unbestimmte Sehnsucht. Eine Erinnerung an Zeiten, in denen Muße ein kostbarerer Bestandteil des Lebens gewesen sein muss. Die Vorstellung eines solchen Augenblicks, in dem alles zu einem größeren Ganzen zusammenzufließt und jede hektische Betriebsamkeit einem meditativen Staunen weicht, ist für uns heute regelrecht bezaubernd. Wäre es nicht toll, wenn wir diese Momente der Muße wie kleine Schätze in unsere Gegenwart retten könnten?

Tatsächlich erfährt das Verlangen nach Auszeiten dieser Art heute ein Revival. Gegen die Beschleunigung unseres Alltags stemmt sich eine an Einfluss gewinnende Bewegung für die Langsamkeit: Slow Food, Slow Travel und Slow ganz allgemein liegen im Trend. Ihnen allen gemein ist die Idee, dass nur die Verlangsamung unser Bewusstsein schärft. Durch sie werden unsere Gedanken klar, unsere Sinne wach, wir treten in Kontakt mit uns und unserer direkten Umwelt. Slow stärkt somit auch unser Urteilsvermögen: Wir erkennen, was uns gut tut und was nicht.

Sich selbst Auszeiten gönnen

Das Bewusstsein für die eigenen Chancen und Grenzen ist heute mehr denn je eine Grundvoraussetzung für das eigene Wohlbefinden. Wenn beinahe jede Entscheidung – ob wichtig oder banal – die Wahl zwischen unzähligen Optionen nahelegt, werden Muße und Entschleunigung zum Anker, der uns auf rauer See eine Verschnaufpause verschafft. So können wir in Ruhe sondieren und schließlich wieder Fahrt aufnehmen. Bleibt nur die Frage: Wie mache ich solche Momente der Entschleunigung möglich?

Angesichts der hohen Geschwindigkeit unseres Alltags fällt es uns in der Regel eher schwer, einen Gang zurückzuschalten. Zu eng fühlen wir uns eingebunden in feste Strukturen und äußere Umstände. Die Dinge scheinen auf den ersten Blick unabänderlich, unsere Möglichkeiten, uns ihnen zu entziehen, dagegen begrenzt. Leichter fällt die Wiederentdeckung der Muße, wenn wir sie in einer von der gewohnten Umgebung möglichst verschiedenen Lebenslage suchen: im Urlaub.

Im Urlaub lernen wir wieder, den Moment zu leben, die Uhren langsamer ticken zu lassen und unsere eigenen Bedürfnisse zu spüren. Alles kann, nichts muss – diese Freiheit dringt außerhalb des Alltags mit großer Leichtigkeit in jede Pore des Körpers, belebt unsere Sinne und inspiriert den Geist. Wer einmal die Muße für sich entdeckt hat, kann sie auch in Zukunft in sich wachrufen – und wird so zum Hüter seines eigenen Kraftschatzes.

Mehr über den Mut zur Muße und wie man in den Wellness-Hotels & Resorts die Muße wiederentdecken kann, haben wir in diesem Artikel beschrieben.

Über die Autorin

Tanja
Tanja
Tanja ist auf der Suche nach allem, was das Leben genussreich und lebendig macht. Zu Essen und Wein sagt sie selten Nö – vorausgesetzt, es ist gut und lecker. Am liebsten kocht sie jedoch selbst. Dabei probiert sie immer wieder neue Richtungen aus, aktuelle Passion: Rohkost. Wenn Tanja nicht gerade beratend oder textend für ihre Kunden unterwegs ist, erfindet sie ihre eigenen Geschichten, die sie auch selbst illustriert – sind aber noch geheim ☺

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