Wie kann ich Stress abbauen? Tipps um Stress aktiv entgegenzuwirken

Fitness – 01. Juni 2022 – Letzte Aktualisierung: 02. Juni 2022
Optimal um Stress abzubauen: Yoga bei den Wellness-Hotels & Resorts
Inhaltsverzeichnis

Mal ehrlich, wer ist nicht ab und an mal so richtig gestresst. Wenn ich extrem unter Druck stehe, merke ich direkt, wie sich mein Herzschlag beschleunigt, ich unruhig und nervös werde. Zudem kann ich mich kaum noch konzentrieren und keinen klaren Gedanken mehr fassen. Am liebsten würde ich nur noch den „Pause“-Knopf drücken, um aus der Situation rauszukommen. Aber das ist leichter gesagt als getan, oder vielleicht doch nicht…

 

Was ist eigentlich Stress?

Aber zunächst einmal: Was ist eigentlich Stress? Auch wenn es etwas seltsam klingt: Generell lässt sich zwischen positivem und negativem Stress unterschieden.

Wenn gewisse Stresssituationen mich euphorisch machen, spricht man von positivem Stress. Das ist meistens der Fall, wenn ich eine Aufgabe mit Freude angehe und ich mich der Sache gewachsen fühlst. Positiver Stress wirkt motivierend auf den Körper. Für mich ist zum Beispiel das Organisieren einer großen Party positiver Stress.

Wenn jedoch das Gefühl aufkommt, für eine Situation keine Lösung zu finden oder sie nicht kompensieren zu können, entwickelt sich der Stress in eine negative Richtung und es entsteht ein Gefühl der Überforderung. Auch, wenn Stressbelastungen über eine längere Zeit hin andauern, wird das problematisch und wir sprechen von negativem Stress.

Jeder im Leben hat mal Stress. Positiver Stress macht uns leistungsfähiger. Negativer Stress kann schlecht für unsere Gesundheit sein.

 

Wie entsteht Stress?

Evolutionär gesehen ist Stress eine wichtige Fähigkeit unseres Körpers. Einst war er überlebenswichtig, beispielsweise beim Flüchten oder Kämpfen. Im Gefahrenfall wird der ganze Körper in Alarmbereitschaft versetzt. Um diese Prozesse in Gang zu setzen, wird das Hormon Cortisol ausgeschüttet. Es aktiviert den Stoffwechsel und steigert so die verfügbare Energie im Körper.

Neben externen Faktoren können auch selbst auferlegte Ansprüche Leistungs- und Zeitdruck erzeugen. Manche Menschen arbeiten besser unter fordernden Bedingungen, ihnen hilft Stress beim Fertigstellen der Arbeit und dem Meistern von Aufgaben. Doch es ist extrem wichtig, darauf zu achten, dass der Körper sich nicht dauerhaft in einem gestressten Zustand befindet. Für eine gute Gesundheit benötigt er Ruhephasen. Daher ist es wichtig, ganz in Ruhe Bewältigungsmethoden zu lernen, um Stress abzubauen bzw. ihm aktiv entgegenzuwirken.

 

Wie kann ich Stress abbauen?

Raus aus dem Stress, rein ins Grüne. Ein Spaziergang hilft wunderbar, um Stress abzubauen.

Ehrlich gesagt erscheint nach einem stressigen Tag das Ausruhen auf der Couch für mich mehr als verlockend. Mit dem Lieblingsgetränk und einem Buch entspannen: Balsam für die Seele – oder doch nicht? Nicht wirklich: Ich habe gelernt, dass sich der Körper in solchen Momenten oft nach Bewegung sehnt. Auch wenn ich scheinbar zur Ruhe komme, sind die Stresshormone, die mich den ganzen Tag auf Trab gehalten haben, weiterhin im Körper vorhanden.

Keine Frage, mir hilft Bewegung immer um runterzukommen. Dabei spielt die Sportart eigentlich keine Rolle. Hauptsache, es macht mir Spaß und lastet mich aus. Ich liebe Spaziergänge in der Natur, entspanntes JoggenNordic Walking aber vor allem Radfahren.  Bei all diesen Sportarten kann ich meine Gedanken ganz wunderbar schweifen lassen.

Und da gibt es noch etwas, was wirklich gut hilft:  Yoga. Ehrlich gesagt war ich bis vor kurzem in unserem Freundeskreis die Einzige, die Yoga noch nie ausprobiert hat. Ich war anfangs schon etwas skeptisch, aber durch die fließenden bewussten Bewegungen finden Körper, Geist und Seele in Einklang und ich komme total gut runter. Jetzt möchte ich mal Tai-Chi oder QiGong ausprobieren, auch hier habe ich schon sehr viel Gutes gehört, denn auch diese Entspannungstechniken sollen beruhigen und zugleich auch die Energiereserven auffüllen.

 

Warum hilft Sport gegen Stress?

Paar joggt am Strand an der Nordsee

Unabhängig von der Art der Bewegung können sich Verspannungen lösen und der Körper baut Cortisol ab. Sind wir in Bewegung, produzieren wir vermehrt Endorphin und Serotonin – so wird der Hormonhaushalt ausgeglichen. Sport wirkt also regulierend auf das Stresshormon und stimulierend für unsere Glückshormone – das ist der Grund, warum ich mich nach dem Sport so gut fühle. Zudem regt Sport die Durchblutung an, die dafür sorgt, dass der gesamte Körper gut mit dem im Blut enthaltenen Sauerstoff versorgt wird. Früher entstand Stress insbesondere bei körperlichen Tätigkeiten und wurde im Zuge dieser dann auch direkt wieder abgebaut.  Wie so viele von uns, bin ich ja eher ein „Schreibtisch-Täter“. Daher ist es natürlich wichtig, aktiv etwas als Ausgleich zu unternehmen. Aber auch hier muss ich immer wieder aufpassen: Die körperliche Aktivität sollte nicht in neuem Stress münden, sondern mir einfach nur Spaß machen.

 

Wie kann ich Stress vorbeugen?

Wandern hilft dabei Stress abzubauen. Die Wellness-Hotels & Resorts liegen alle inmitten traumhafter Natur, die zu Wanderungen und Spaziergängen einlädt.

Am besten ist es natürlich, es gar nicht erst so weit kommen zu lassen, dass der Stress überhandnimmt. Neben Bewältigungsmethoden für stressige Situationen,  sollte man auch Routinen etablieren, um ausgeglichen zu sein und im Falle des Falles genügend Kraft zu haben, eine anstrengende Phase gut zu überstehen. Wer regelmäßig Sport treibt und sich selbst gut kennt, dem fällt es in stressigen Zeiten leichter, dem Körper etwas Gutes zu tun und dabei Freude zu empfinden. Spaß am Leben und ein positives Mindset sind die beste Stressprävention.

Um den Kopf frei zu bekommen oder sich innerlich neu zu sortieren, kann auch Meditation eine gute Methode sein. Wer sich körperlich erschöpft fühlt, aber sein Gedankenkarussell nicht anhalten kann, der sollte sich mal mit dem Thema Achtsamkeit beschäftigen. Wichtig ist es, sich voll auf die Situation einzulassen – besonders unter Zeitdruck ist das leichter gesagt als getan. Generell sollte man jedoch nicht zu streng mit sich selbst sein, denn oft ist man selbst sein schärfster Kritiker. Es kann nicht schaden, auch mal bewusst zu faulenzen oder die Freundin um motivierende Worte zu bitten.

Wichtig ist außerdem ein sinnvolles Haushalten mit den eigenen Ressourcen – das gilt für alle Lebensbereiche. Nicht nur ein fordernder Beruf kann Stress auslösen, es gibt auch den sogenannten Freizeitstress. Im Zweifelsfall einmal innehalten, um in sich hineinzuhorchen und auf das eigene Bauchgefühl zu hören. So kann man Klarheit gewinnen und mögliche Stressoren erkennen. Wir sind nicht in jeder Lebenssituation gleich leistungsfähig und das ist okay!

Lass dich inspirieren! Hier findest du eine Auswahl von Hotels, in denen du ganz in Ruhe Techniken zum Stressabbau erlernen kannst:

Yoga: 

Tai Chi

Qui Gong

 Meditation / Achtsamkeit

 Coaching

 

 

Mareike
Mareike ist gerne unterwegs, meist guter Laune und immer auf der Suche nach neuen Eindrücken. Daher hat das Thema Lifestyle für sie einen besonderen Wert, da es immer und überall noch viel zu entdecken und kennenzulernen gibt. Gerne genießt sie auch das Leben mit Fre…

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