Kraftorte – Wo Energie tanken leicht fällt

Kraftorte. Foto: Christian Birke Coaching

Es gibt Orte, von denen geht eine ganz besondere Energie aus. Oft spüren Menschen an ihnen schon seit Jahrtausenden außergewöhnliche Kräfte. Während in zahlreichen Kulturen – von den Kelten bis hin zu den alten Asiaten – diese Kraftorte früher verehrt und zur Heilung genutzt wurden, ist ihre Bedeutung zwischenzeitlich fast verloren gegangen. Jetzt aber entdecken immer mehr Menschen wieder, wie ein Besuch dieser Orte Körper und Geist stärkt. 

Was sind Kraftorte?

An Kraftorten können Menschen eine ganz besondere Energie spüren. Meist befinden sie sich inmitten unberührter Natur. Manchmal ist es unter einem alten Baum, an einer Quelle, auf einem Fels oder auch mitten im Wald.

Kraftorte sind Orte, an denen es leichter fällt die eigene Mitte wiederzufinden. An denen man sich ausgeglichen und wohl fühlt. Und das, ganz ohne selbst viel zu tun. Man muss sich nur etwas Zeit nehmen und sich der Natur öffnen.

Berühmte Beispiele für Kraftorte sind etwa Stonehenge in England oder die Externsteine in Horn-Bad Meinberg. Es gibt darüber hinaus aber auch zahlreiche unbekanntere Kraftorte. Manche davon sind sogar gar nicht explizit als Kraftorte benannt. Es sind einfach Stellen, an denen z.B. Spaziergänger immer wieder gerne stehen bleiben, weil sie – bewusst oder unbewusst – dort besonders gut Kraft tanken können.

Warum an Kraftorte gehen?

Kraftorte sind oft besondere Bäume. Foto: Christian Birke Coaching

Die Akkus unserer elektrischen Geräte laden wir regelmäßig auf, aber die eigenen Energiereserven werden häufig außer Acht gelassen. Es gibt immer so viele Dinge zu tun, dass dafür scheinbar keine Zeit bleibt. Aber, wie schon ein altes Sprichwort sagt:

Ein leerer Brunnen kann kein Wasser geben.

Das heißt, nur wer sich gut um sich selbst kümmert, kann in der Familie, im Beruf oder in der Freizeit 100 Prozent geben. Es gibt also allen Grund, sich Zeit für die sogenannte Selbstfürsorge zu nehmen.

Wie man am besten Kraft tankt, ist individuell ganz unterschiedlich. Das kann ein entspannendes Bad genauso wie ein gemütliches Abendessen mit Freunden oder eben der Besuch von Kraftorten sein. Das besondere an einem Spaziergang oder der Wanderung zu einem Kraftort ist, dass dabei die positiven Wirkungen von Natur, Bewegung und Kraftort kombiniert werden. Studien zeigen, dass schon ein paar Minuten im Grünen den Stresslevel abbauen und für Ruhe und neue Energie sorgen. Bewegung ist ein guter Ausgleich für Menschen, die im Alltag viel zu viel sitzen – und das betrifft in Deutschland den Großteil von uns. Die Kraftorte können dann nicht zuletzt für zusätzliche Energie sorgen. Wer einmal einen solchen Ort für sich gefunden hat, kehrte gerne immer wieder dorthin zurück.

Kraftorte in Deutschland

Vom Norden bis ganz in den Süden von Deutschland findet man überall in der Bundesrepublik Kraftorte. Einige liegen ganz in der Nähe der Wellness-Hotels & Resorts. Für Gäste bietet das die besondere Möglichkeit, Kraftorte unter kompetenter Anleitung kennenlernen zu können.

Ein Kraftort im Bayerischen Wald

Ein solcher Kraftort liegt im Bayerischen Wald nahe des Sport- und Ferienhotel Riedlberg. Christa Grassl, die Senior Chefin des Hauses hat ihn mehr oder weniger zufällig entdeckt. Sie erzählt, dass sie schon immer gerne in den Wald ging, um dort neue Energie zu tanken. An eine bestimmte Stelle zog es sie dabei regelmäßig. Dort, mitten im naturbelassenen Wald, gibt es ein paar große Wurzeln, einen besonderen Baum und fließendes Wasser mit einer kleinen Brücke darüber. Wirklich bewusst, dass es sich hier um einen ganz besonderen Platz handelt, wurde Christa Grassl allerdings erst, als sie auch von anderen Menschen hörte, die unabhängig von ihr ebenfalls immer wieder an diese Stelle kamen, weil sie dort eine besondere Energie spüren. Seitdem hält die Hotel-Chefin bei den von ihr geführten Nordic-Walking-Touren und Spaziergängen zum Waldbaden an diesem Platz besonders gerne inne, damit auch die Gästen diesen besonderen Kraftort erleben können.

Kraft tanken zwischen Birken

Kraftort im Birkenwald. Foto: Christian Birke Coaching

Ebenfalls zwischen Bäumen gelegen, von seiner Beschaffenheit jedoch ganz anders, ist ein Kraftort in der Nähe des Hotel Birke in Kiel. Im Rahmen von Achtsamkeits-Wanderungen und zum Waldbaden fahren Gäste mit dem Hotelshuttle in das etwa 15 Minuten entfernte Naturschutzgebiet. Dieses besteht aus einem historischen Moor in der Nähe der Ostsee, in dem ein Birkenwald wächst. Besonders reine Luft und die große Vielfalt an Flora und Fauna machen den Aufenthalt an diesem Ort zu einem einmaligen Erlebnis. Bei den geführten Touren werden die Sinne der Teilnehmer für die Natur geschärft und die meisten Gäste sind beeindruckt, was es in dem wilden und naturbelassenen Wald alles zu entdecken gibt. Da ist eine Stelle, an der der Boden zu leben scheint: So viele kleine Frösche halten sich dort auf. Spuren von Wildschweinen werden im feuchten Untergrund entdeckt. Und zu bestimmten Zeiten kann man sogar die Hirsche heulen hören.

Neben diesen Tiererlebnissen bleiben den Gästen aber auch die Kraft, die Ruhe und die Mystik, die das Moor und der Birkenwald ausstrahlen, in besonderer Erinnerung. „Die Wanderungen im Birkenwald vertiefen den Kontakt zu uns selbst und zu unseren Wurzeln. Die Waldluft erdet uns, stärkt unser Immunsystem und versorgt uns mit neuer Energie“, so Christian Birke von der Inhaberfamilie des Wellnesshotels.

Ein Kraftort an der Ostsee

Kraftort im Birkenwald. Foto: Christian Birke Coaching

Ein weiterer, ganz besonders energetischer Bereich, an den Christian Birke gerne mit Gästen des Hauses geht, ist eine Stelle an der Ostsee in der Nähe des Wellnesshotels. Dort, am Strand zwischen dem Wasser und der Steilküste spüren viele Menschen die Kraft des Meeres besonders gut. „Körper, Geist und Seele werden mit der Urkraft aufgeladen. Die Seeluft pustet den Kopf frei, der Horizont weitet die Sinne und schafft Freiraum für neue Gedanken und Ideen“, erzählt Christian Birke.

Wer diese Energie und den Perspektivenwechsel noch weiter vertiefen möchte, kann in dem Hotel auch Coachings buchen, bei denen u.a. mit Bildern aus der Natur daran gearbeitet wird, wieder in ein sinnerfülltes, glückliches und erfolgreiches Leben zu finden.

Ein alter Baum als Kraftort

Energie tanken beim Allgäuer Berghof

Das Familien- und Wellnesshotel Allgäuer Berghof liegt auf 1.200 Metern inmitten des Landschaftsschutzgebiets Ofterschwanger Horn. Viele Familien empfinden schon allein diese ruhige Lage, hoch über dem Stress des Alltags, als kraftspendend. Einen richtigen Kraftort findet man im Gunzesrieder Tal unterhalb des Wellnesshotels. Dort steh auf einer Bergwiese ein über 400 Jahre alter Bergahorn. Den Einheimischen ist der Baum seit vielen Jahren als Kraftort bekannt. Und auch Gäste, die sich auf den Ahorn einlassen und seinen dicken, moosbewachsenen Stamm betrachten, spüren die Kraft, Ruhe und Gelassenheit, die der Baum ausstrahlt.

Kraftorte im Wellnesshotel

Die Energie der Kelten

Kraftplatz bei der Seezeitlodge

Manchmal müssen Gäste ihr Wellnesshotel noch nicht einmal verlassen, um an einen Kraftort zu gelangen. Ein Beispiel dafür ist die Seezeitlodge Hotel und Spa am Bostalsee. Schon die Kelten erkannten die Kraft der Region und ließen sich dort nieder. Noch heute zeugt der in der Nähe gelegene keltische Ringwall in Otzenhausen davon. Und auch im Hotel ist das uralte Wissen der Kelten überall erlebbar. Naturrituale und Heilkräuter finden genauso wie Lebensrhythmen und Jahreszeiten Berücksichtigung in der Architektur und den Angeboten des Hotels. So wurde beispielsweise das keltische Außensaunadorf nach dokumentierten Erdenergien ausgerichtet. Die verschiedenen Saunahäuser sind über Steinwege verbunden, die die Energielinien anzeigen. Dazwischen lädt eine Räucher- und Holzfeuerstelle zum Verweilen an diesem Kraftplatz an.

Weitere beliebte Kraftplätze in dem Hotel sind die „Holzdecks“ am Waldrand. Diese liegen wie Flöße inmitten der Wiese und laden dazu ein, sich selbst und der Natur neu zu begegnen. Ob bei einer Yoga-Stunde oder einfach beim Beobachten der umgebenden Gräser und Bäume: Hier fällt es leicht, neue Energie zu tanken.

Ein Kraftplatz für jedes Bedürfnis

Das Allgäu und speziell Balderschwang, in dem die Hubertus Alpin Lodge und Spa liegt, gilt als ein Ort mit besonderen Naturkräften. Wer hier in der Natur unterwegs ist, kann oft besonders gut seine Energiereserven aufladen oder seinen ganz persönlichen Kraftort finden.

Zusätzlich wurden in dem Hotel drei spezielle Kraftplätze geschaffen. Denn ja, Kraftorte können auch aktiv gestaltet werden. Im Hubertus hat der Geomant und Heilpraktiker Martin Boss, der sich schon lange mit den heilenden Kräften der Erde beschäftigt, drei ganz unterschiedliche Plätze gestaltet, die unterschiedliche Wirkungsweisen haben sollen: Ein keltischer Steinkreis, eine Swastika (ein aus Gold gestaltetes Glückssymbol auf einem Stein aus der Region) und ein Mandorla, welches eigens für das Hotel erstellt wurde. Letzteres ist ein auf alten ägyptischen Mustern basierender geometrischer Strich-Code, der – wenn man sich auf ihn einlässt – zu einer Energetisierung des Körpers führen und Stressverspannungen lösen kann.

Über die Autorin

Wibke
Als Wellness-Bloggerin zu den Schwerpunkten Beauty und Ernährung liegen Wibke gesunder Genuss und alles, was die Schönheit unterstützt, besonders am Herzen. Aber auch zu vielen anderen Themen hackt die Pressesprecherin der Wellness-Hotels & Resorts gerne in die Tasten. Und ganz wichtig: Der Fotoapparat, ohne den sie nur ungern das Haus verlässt.
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