Achtsamkeit: wirkt erfrischend sinnlich auf den Geist

erfrischendsinnlich Achtsamkeit

Die Sinne berühren – das klärt den Geist wie ein frischer Wind.

Kürzlich hat Wibke im Blog darüber geschrieben, warum die Wellness-Hotels & Resorts mit dem Slogan „Erfrischend sinnlich“ werben. Ein Grund liegt in der natürlichen Verbindung von Wellness und Sinnlichkeit: Schmeichelnde Wärme, inspirierende Düfte, anregende Farben und Klänge – ein Wellnessurlaub ist ein Erlebnis für unsere Sinne. Zugleich sind Wellness und Wasser ein untrennbares Dream-Team. Ein Spa ohne Wasser? Ist gar keines. Ein idealer Wellnessurlaub inspiriert also die Sinne und erfrischt uns. Aber der Slogan sagt noch mehr: Erfrischend sinnlich, das klingt auch nach einer Frischzellenkur für die Sinne, einem Auftanken und Neubeginn. Man kennt das: Momente, in denen man sich selbst intensiv gespürt hat, bleiben im Gedächtnis haften. Oft werden sie zu Impulsen, die uns immer wieder daran erinnern, was uns guttut und uns gezielt diese Dinge aufsuchen lassen. Das macht den idealen Wellnessurlaub nicht nur sinnlich, sondern auch nachhaltig – und das für jeden individuell. Denn wir alle reagieren recht unterschiedlich auf sinnliche Reize, suchen jeweils andere Mischungen.

Sinne anregen heißt auch: Den Geist inspirieren

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Salzluft, Brandung, kühler Sand. Ein Tag am Meer regt die Sinne an und regeneriert uns.

Während sich also die einen nach der behaglichen Wärme eines duftenden Kräuterbades sehnen, genießen die anderen lieber eine kräftige Massage. Eine Frischekur für die Sinne bezieht sich jedoch nicht nur auf den Körper. Auch der Geist, unser Denken und Fühlen profitieren davon: Denn wann immer unsere Sinne aktiv werden, beanspruchen sie einen Großteil unserer Aufmerksamkeit, fordern sie unseren Geist, der die Reize im Gehirn verarbeitet. Wir fokussieren gewissermaßen auf die Berührungen, die Düfte, Farben oder auf unsere fließenden Bewegungen beim Qi Gong. Und während dieser Fokussierung zieht unser Geist Aufmerksamkeit von beispielsweise Problemen oder unruhigen, sprunghaften Gedanken ab, weil er sie für die Verarbeitung der Sinnesreize benötigt. Die Folge: Wir entspannen.

Erfrischend sinnlich: 3 Tipps, mit denen ihr euren Geist wieder klar bekommt

Ein Wellnessurlaub ist natürlich perfekt geeignet, um diese Art von Frischzellenkur für Körper und Geist zu erleben. Ihr könnt aber auch zuhause etwas tun, um euch und vor allem euren Geist mit frischer Energie zu füllen. Dabei helfen mir diese drei einfachen Tipps aus der Achtsamkeit:

Loslassen lernen

Meditieren und achtsam sein hilft uns die Dinge zu erkennen, die wir ändern können und die Dinge zu lassen, bei denen das nicht der Fall ist. Gerade so genannte Macher wie Manager oder Selbstständige neigen zu beständiger Selbstoptimierung. Etwas an sich oder anderen so zu akzeptieren, wie es ist, fällt ihnen oft schwer. Da ist es hilfreich, mithilfe eines nicht bewertenden Blicks auf die Dinge zu mehr Klarheit zu gelangen. Diesen nicht bewertenden, aber aufmerksamen Blick kann man sich auch zur Haltung machen. Nach einer Weile merkt man, dass diese annehmende Haltung nicht nur effektiver ist, sondern uns auch glücklicher macht.

Etwas bewusst tun

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In eine natürliche Struktur wie diese Baumrinde kann man sich regelrecht versenken und den Moment leben.

Nur noch schnell den Müll runterbringen, dann noch eben Annegret anrufen und parallel schon mal die Spülmaschine ausräumen. Meist versuchen wir, zu viele Dinge auf einmal zu erledigen. Wir erhöhen die Geschwindigkeit, pressen einfach noch mehr in die gleiche Zeit. Die Folge: Unser Geist ist zerstreut, unsere begrenzte Aufmerksamkeit muss sich auf zig Dinge gleichzeitig aufteilen und wir laufen Gefahr, uns darin zu verlieren. Da gleicht es einem Aufatmen, wenn man diesem Wirbel einen Riegel vorschiebt und sich schlicht entscheidet, eine Sache zu einer Zeit bewusst zu tun. Die Dinge nicht mehr parallel, sondern hintereinander zu erledigen.

Den Augenblick leben

Wer sich im Internet so umschaut, findet eine ganze Menge Theorien und Tipps dazu, wie man sich besser konzentrieren und effektiver arbeiten kann. Der beste Tipp ist meiner Meinung nach der einfachste: Regelmäßig Pause machen. Und zwar selbst dann, wenn man meint, doch gerade so gut im Fluss zu sein. Meist ist man genau in dem Moment schon dabei, die letzten Reserven zu erschöpfen. Kleine Pausen, mehrere am Tag helfen uns, die Kraft einzuteilen und unsere Ressourcen zu schonen. Diese Pausen kann man wunderbar nutzen, um den Augenblick einzufangen. Wo bin ich gerade, was empfinde ich, was fühle ich und nehme ich wahr? Einfach mal still für sich diese Dinge anschauen – auch das fokussiert den Geist und schenkt uns Kraft.

Habt ihr noch mehr Tipps, wie ihr eure Sinne und euren Geist erfrischt? Lasst es mich wissen!

Über die Autorin

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Tanja
Tanja ist auf der Suche nach allem, was das Leben genussreich und lebendig macht. Zu Essen und Wein sagt sie selten Nö – vorausgesetzt, es ist gut und lecker. Am liebsten kocht sie jedoch selbst. Dabei probiert sie immer wieder neue Richtungen aus, aktuelle Passion: Rohkost. Wenn Tanja nicht gerade beratend oder textend für ihre Kunden unterwegs ist, erfindet sie ihre eigenen Geschichten, die sie auch selbst illustriert – sind aber noch geheim ☺
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