Sport im Sommer – Aktiv im Wellnessurlaub

Fitness – 23. Mai 2022
Paar radelt am Strand

Die Sonne strahlt, das Wetter ist gut, eigentlich perfekte Voraussetzungen für ein bisschen Fitness an der frischen Luft! Wenn es doch bloß nicht so warm wäre… Sport im Sommer fällt uns oft besonders schwer. Dem muss aber nicht unbedingt so sein. Schließlich gibt es jede Menge sportliche Aktivitäten, die auch bei heißem Wetter viel Spaß machen – und zugleich sogar recht erfrischend sind.

Inhaltsverzeichnis

Fitness & Sport im Sommer

Junges Paar läuft die Treppe hoch

Hoch aus der Liegeposition und ab in den Liegestütz: Statt Strandtage ausschließlich entspannt im Sand zu verbringen, können wir diese ganz einfach mit ein wenig Strandgymnastik ergänzen. Das Rauschen der Wellen in den Ohren, die Sonne auf der Haut, die aerosolhaltige Luft einatmen und dabei den Körper in Form bringen: Gymnastik-Einheiten am Meer sind Erlebnisse für alle Sinne. Einige Wellnesshotels wie das Strandhotel Georgshöhe, Norderney oder das Lundenbergsand Hotel & Spa, Husum bieten auch angeleitete Gymnastikkurse am Strand an. Und nach absolviertem Fitnessprogramm ist ein Sprung in die Wellen die perfekte Belohnung!

Einmal im Meer kann das Training eigentlich direkt weitergehen. Den Wellen standhalten, im salzigen Meerwasser schwimmen oder auch eine Runde Ball spielen: Bewegung im Meer fordert den Körper und ist für all jene, die das Meer nicht tagtäglich vor der Nase haben, etwas Besonderes. Viele Wellnesshotels der Wellness-Hotels & Resorts liegen strandnah und bieten – ob Wellnessurlaub an der Nordsee oder Wellnessurlaub an der Ostsee – einen tollen Ausgangspunkt für Sport im Wasser. Wassersport macht aber nicht nur im Meer Spaß, sondern auch in den Außenpools der Wellnesshotels.

Pool des Hotel Mühlbachs

Schließlich gilt auch hier die Devise, dass es bei sommerlichen Temperaturen nirgendwo erfrischender ist als im Wasser. Gerade deshalb sind Aquafit oder Aqua-Aerobic ideal als Sport im Sommer. Während das Wasser den Körper schön kühl hält, können wir uns kräftig Unterwasser verausgaben. Im Das Mühlbach zum Beispiel wird die Wassergymnastik als sanftes Ganzkörpertraining von einem Physiotherapeuten angeleitet. Es wird sich gedehnt, es finden Kräfitigungsübungen statt und die Ausdauer wird trainiert. Ein toller Zusatzfaktor: Das Wasser im Pool des Mühlbachs ist Thermalwasser aus der Ursprungsquelle Bad Füssings. Diesem wird – auch ohne sportliche Betätigung – schon eine gesundheitsfördernde Wirkung zugeschrieben. Wasserfitness mit doppeltem Effekt!

Paar wandert im Wald und überquert einen kleinen Bachlauf

Für Wassersportler auf dem Wasser bieten sich insbesondere in den warmen Sommermonaten viele Möglichkeiten. Die Seezeitlodge liegt direkt am Bostalsee, auf dem Urlauber viele Wassersportarten ausprobieren können. Vom klassischen Segeln über Surfen, vom Stand Up Paddling als Ganzkörper-Workout bis hin zum Yoga auf den Boards ist für jeden Wassersportler im Wellnessurlaub etwas dabei. Von vielen Zimmern bietet sich zudem ein toller Blick auf den See. Das weckt die Motivation, oder?

Aber es sind nicht nur Wassernixen unter uns. Für alle, die lieber festen Boden unter den Füßen haben, lohnen sich beispielsweise Wanderungen durch die Natur. An warmen Tagen sind dafür Ausflüge über schattige Waldwege perfekt. Oder aber man stiefelt bereits früh am Morgen oder erst am Abend los, um so der prallen Sonne zu entgehen. Durch urige Wälder, entlang großer Felsen und rund um viele Schlösser und Ruinen führen beispielsweise die Wanderwege rund um Menschels Vitalresort im Naheland. Regelmäßig werden hier auch geführte Wanderungen angeboten. Bei der Wanderung „Pflege das Leben – wo Du es triffst“ mit Wander- und Pilgerführer Rudolf Ackermann stehen die sportliche und die spirituelle Komponente im Vordergrund.

Hoch hinaus und die Welt aus einer anderen Perspektive sehen. Baumwipfelpfade machen es möglich! Im Bayerischen Wald, unweit des Hotel Mooshof, findet sich der weltweit größte Baumwipfelpfad. In einer Höhe von 40 Metern und auf einer Strecke von 1,3 km entdecken Urlauber die Welt aus einem ganz neuen Blickwinkel. Nach solchen Höhenwanderungen lässt sich das Erlebte toll in der entspannenden Atmosphäre des Wellnesshotels in Bodenmais Revue passieren lassen.

Warum ist Sport im Sommer so anstrengend?

Bei sportlichen Betätigungen setzt der Körper Energie in Form von Wärme frei. Dazu verlagert der Körper einen großen Teil des Blutvolumens in die Haut. Das sorgt für ein optimales Absondern von Schweiß. Dieser verdunstet auf der Haut und kühlt die Haut und das Blut ab, um so die Körpertemperatur konstant zu halten. Da dies bei heißen Temperaturen mehr Blut in Anspruch nimmt, steht den Muskeln weniger Blut zu Verfügung – mit der Folge, dass wir Bewegungen als anstrengender empfinden. Bei körperlicher Betätigung und dem damit resultierenden erhöhten Blutbedarf in den Muskeln vermindert sich das zentrale Blutvolumen. Als Konsequenz fällt der Venendruck ab. Um weiterhin eine gute Versorgung der Organe zu gewährleisten, beschleunigt sich der Puls. Sportlich gleiche Leistungen sind daher bei heißem Wetter nur mit einer höheren Pulsfrequenz möglich – der Sport wird gefühlt anstrengender. Natürlich kann man auch im Sommer den eigenen Lieblingssportarten wie RadfahrenGolfen oder Joggen weiter nachgehen. Am besten beachtet man hierbei jedoch einige Faktoren, um die Fitnesseinheit für den Körper schonender zu gestalten.

Tipps für Sport im Sommer

Säfte
  • Trinken, trinken, trinken. Auch wenn man im Sommer alle naselang auf diesen Tipp stößt, so ist er auf jeden Fall einer der wichtigsten! Während des Schwitzens verliert man Wasser, das man während und nach sportlicher Betätigung auf jeden Fall wieder aufnehmen sollte.
  • Es ist sinnvoll zu hohe Temperaturen während des Sports zu vermeiden. Das Sportprogramm sollte man daher lieber auf den frühen Morgen oder Abend verlegen. Hier sind die Temperaturen noch milder. Ein weiterer Pluspunkt: Die Sonneneinstrahlung ist schwächer. Zusätzlich zur Hitze fordert auch sie an heißen Tagen unseren Körper. Ein guter Sonnenschutz ist immer unabdingbar.
  • Immer auf den eigenen Körper hören. Beginnt man sich während des Sports unwohl zu fühlen, ist es Zeit, eine Pause einzulegen. Schwindel, Übelkeit oder Kopfschmerzen sind beispielsweise Anzeichen dafür.
Mareike
Mareike ist gerne unterwegs, meist guter Laune und immer auf der Suche nach neuen Eindrücken. Daher hat das Thema Lifestyle für sie einen besonderen Wert, da es immer und überall noch viel zu entdecken und kennenzulernen gibt. Gerne genießt sie auch das Leben mit Fre…

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